Die doppelte Zahl an Einsätzen

Nicht nur die Älteren: In der Kaltenweider Ortsfeuerwehr sind jetzt alle Altersgruppen vertreten. (Foto: O. Krebs)

Kaltenweider Feuerwehr hat Kinderabteilung auf den Weg gebracht

Kaltenweide (ok). Es war ein arbeitsreiches Jahr für die Kaltenweider Ortsfeuerwehr. Regen und Sturm hielten die Feuerwehrleute auf Trab, gerade die Unterstützung im Landkreis Hildesheim ist vielen deshalb in Erinnerung geblieben. Insgesamt stehen deshalb auch 97 Einsätze für das Jahr 2017 zu Buche, etwa doppelt so viele wie in den Vorjahren. Besonders spektakulär: 32 umgestürzte Bäume in Kananohe. Im ganzen Langenhagener Stadtgebiet waren es mehr als 600 Einsätze. Die nördlichste Feuerwehr im Langenhagener Stadtgebiet setzt sich jetzt aus 59 Aktiven in der Einsatzabteilung, 14 in der Altersabteilung, 16 Jugendlichen sowie 125 fördernden Mitgliedern zusammen. Und erstmals gibt es auch 16 ganz junge angehende Feuerwehrfrauen und -männer, denn Kaltenweide ist die letzte Ortsfeuerwehr im Stadtgebiet, die eine Kinderfeuerwehr erfolgreich auf den Weg gebracht hat. "Eine Lücke ist damit geschlossen", freute sich Bürgermeister Mirko Heuer bei der Jahreshauptversammlung und betonte gleichzeitig den besonderen Spirit in der Feuerwehr.  Der Andrang bei der Kinderfeuerwehr war groß; es existiert sogar eine Warteliste. Und auch die Jugendfeuerwehr macht sich richtig gut, erreichte den zweiten Platz beim Stadtpokal. Ehrungen und Beförderungen durften auch nicht fehlen: Thomas Siebert, bisher Hauptlöschmeister, darf sich jetzt Brandmeister nennen. Ortsbrandmeister Uwe Glaser, der elf Jahre lang das Amt des Sicherheitsbeauftragten ausgeübt hatte, ist dafür mit der Feuerwehrnadel in Silber ausgezeichnet worden. Und Michael Dankowsky, Michael Liedtke und Andreas Holzhausen sind bereits seit 40 Jahren dabei. Als nächstes großes Projekt steht jetzt der Bau des neuen Feuerwehrhauses an – eine möglichst baugleiche Version mit Godshorn. Doch erst einmal muss ein Standort gefunden werden.