„Die ersten Einsätze vergisst man nicht“

Andreas Alder (Zweiter von links) und Alexander Zimbehl (rechts) achten im hiesigen Kommissariat auf eine gute Einarbeitung der neuen Kollegen. (Foto: G. Gosewisch)

17 junge Polizisten haben Dienst aufgenommen

Langenhagen (gg). Personalwechsel gab es Anfang Oktober im hiesigen Kommissariat. 17 junge Polizisten haben ihren Dienst aufgenommen. Sie haben just die Polizei-Akademie absolviert, wechseln von der Bereitschaftspolizei oder von anderen Dienststellen und sorgen für eine kräftige Verjüngung im Altersdurchschnitt unter den Kollegen. „Die Pensionierungswelle ist seit Langem prognostiziert, nun ist sie spürbar. Der Wissenstransfer von den älteren zu den jüngeren Kollegen ist zu sichern, das wird uns aber gut gelingen“, sagt Kommissariatsleiter Andreas Alder. Mit den Neueinstellungen kann er den Personalumfang aufrechterhalten - zumindest rechnerisch über sogenannte Vollzeiteinheiten. Abgänge gab es nicht nur mit Pensionierungen, sondern auch mit Versetzungen in andere Dienststellen, alles im Bereich der normalen Fluktuation. Die jungen Vollzugsbeamten sind zwischen 22 und 32 Jahre alt, fast alle im Einsatz- und Streifendienst und werden durch die Zusammenarbeit mit älteren Kollegen eingearbeitet. Die Straßenkarte werde keiner lange studieren müssen, ist sich Andreas Alder sicher. Er sagt: „Die Örtlichkeit wird mit dem Einsatzgeschehen verknüpft und schnell verinnerlicht.“ Dass die Einsatzlage in Langenhagen sehr vielfältig ist, bestätigt Alexander Zimbehl, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes. Ob Bedrohung oder schlichter Auffahrunfall – die jungen Kollegen haben umfangreiche Aufgaben. „Und egal, ob unspektakulär oder nicht, die ersten Einsätze im neuen Gebiet vergisst man nicht“, so die Meinung aus den Reihen der Kollegen. Nach dem Dienst geht es für fast alle nach Hause nach Hannover. Andreas Alder erklärt: „Wohnort und dienstliche Verpflichtungen zu trennen, ist bewährte Praxis.“