„Die Frauen machen sowieso die meiste Arbeit“

Gewinner des Goldenen Spaten 2017: Rolf Heinemann (von links) mit seiner Frau Renate, Ilse Abrahams, Gewinnerin des Damenpokals, Werner Küster, vierter Platz, und Klaus Bräuniger, zweiter Platz. (Foto: D. Lange)

Kleingärtner der Anlage „Rennbahnblick“ feiern die Sieger des Gartenwettbewerbs

Langenhagen (dl). Das alljährliche Laubenfest gehört, wie überall auch für die Gartenfreunde Langenhagen in der Anlage Rennbahnblick zum festen Bestandteil ihres Terminkalenders. Ein wichtiger Programmpunkt des Laubenfestes ist dort seit 1979 die Verleihung des „Goldenen Spatens“, der an den Gartenfreund mit dem schönsten Garten verliehen wird. Seinerzeit wurde der Spaten als Wanderpokal, verbunden mit einem Geldpreis auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Walter Bettges von der Stadt gestiftet. Für den Wettbewerb werden jedes Jahr die Gärten von Mitgliedern anderer Gartenvereine nach einem vorgegebenen Punkteschema bewertet. Die vier wichtigsten Kriterien mit unterschiedlicher Gewichtung sind zum einen der Gesamteindruck, die kleingärtnerische Nutzung ebenso wie die Pflege der Kulturen, der Erholungsaspekt einschließlich der Laube sowie allgemein herausragende Eigenschaften. In diesem Jahr übernahmen die Fachberater des Bezirksverbands der Gartenfreunde Hannover-Land die Bewertung der Gärten. „Praktisch unsere vorgesetzte Dienststelle“, wie Dietmar Schumacher, Vorsitzender des Vereins, feststellte. Wie nicht anders zu erwarten, bedeutete das eine Beurteilung streng nach den Richtlinien des Bundeskleingartengesetzes. Was vielleicht nicht jedermanns Geschmack sein dürfte, denn wie lässt sich beispielsweise der Erholungsfaktor an sich definieren und bewerten? Jedenfalls kann sich das Ergebnis sehen lassen, wie ein Gang durch die Anlage beweist. Und wie in jedem Jahr, liegen die Preisträger punktemäßig wieder dicht beisammen. Neu ist, dass es diesmal keinen dritten Platz gab, sondern zwei punktgleiche zweite Plätze. Zum schönsten Garten der Anlage wurde jener von Renate und Rolf Heinemann gekürt und zwar zum dritten Mal nach 1997 und 2008. Auf den zweiten Platz kamen punktgleich Larissa Weber und Klaus Bräuninger und den undankbaren vierten Platz belegte Werner Küster. Der 2011 vom heutigen Ehrenvorsitzenden Heinrich Köller gestiftete Damenpokal geht in diesem Jahr an Ilse Abrahams.