„Die Fußstapfen des Heimatpflegers“

Hans-Jürgen Jagau stellte sich im Bildungsausschuss den Ratsmitgliedern vor. (Foto: G. Gosewisch)

Hans-Jürgen Jagau würde Amt übernehmen

Langenhagen (gg). Heike Brück-Winkelmann, Leiterin des Stadtarchivs, warb in der jüngsten Sitzung des Bildungsausschusses für die Wiederaufnahme der Heimatpflege. Unvergessen ist das jahrzehntelange Wirken von Ernst-August Nebig auf diesem Gebiet. Der ECHO-Journalist und Buchautor widmete sich der heimatkundlichen Arbeit, starb Sommer 2012 im Alter von 76 Jahren. „Er hat große Fußstapfen hinterlassen“, so der Tenor unter den Ratsmitgliedern, die sich der Idee aufgeschlossen zeigten, für seine Tätigkeit eine Fortsetzung zu finden. Rundum Zustimmung gab es daher für das Engagement von Hans-Jürgen Jagau, der sich bereit erklärt hat, das Amt des Stadtheimatpflegers zu übernehmen. „Ich lebe tatsächlich seit 70 Jahren in Langenhagen“, so seine launigen Worte in der Sitzung zu seiner Motivation für das Amt. Beruflich habe sein Weg zwar weit von Langenhagen weg geführt, doch klar sei immer gewesen, dass er zurückfindet, nicht nur wegen des eigenen landwirtschaftlichen Betriebs an der Walsroder Straße. Seit 2008 ist er im Ruhestand, widmet sich aber gern der ehrenamtlichen Tätigkeit, wie unter anderem im Hegering Langenhagen, im Kunstverein und im Wasser- und Bodenverband Kaltenweider Moor. Gerne habe er im Hintergrund der Arbeitsgemeinschaft GLIEM („Ganz Langenhagen ist ein Museum“) mitgearbeitet. Wenn es um das Erschließen der Archivarien für Langenhagen geht, weiß er sich im Stadt- oder Landesarchiv zu helfen. Hans-Jürgen Jagau wird sich weiteren Gremien vorstellen, bevor er das Amt übernehmen kann.