Die Geschichte des Schusters Voigt

Mit viel Spaß bereitet das Vorbereitungsteam das Kultkino vor: Eberhard Engel-Ruhnke (von links), Frank Sadowski, Antje Gemm, Pastor Frank Foerster, hier als Schuster Voigt verkleidet als Hauptmann und Ingrid Damitz.

Kultkino zur Weihnachtszeit am 9. Dezember

Langenhagen. Am Freitag, 9. Dezember, wird zum 13. Mal ein Film in der Reihe Kultkino im Gemeindesaal der Evangelischen St. Paulusgemeinde an der Hindenburgstraße 85 gezeigt. Auf besonderem Wunsch vieler Besucher diesmal in der dunklen Jahreszeit schon etwas früher als gewohnt. Einlass zum Film ist um 17.30 Uhr und Filmbeginn um 18 Uhr.
Gezeigt wird eine Verfilmung von 1956 des Zuckmayerschen Bühnenstücks vom arbeitslosen Schuster Voigt, der als Hauptmann verkleidet die Stadtkasse von Köpenick beschlagnahmt.
Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis beschließt Wilhelm Voigt, endlich ein ehrliches Leben zu führen. In einem Trödlerladen findet er eine alte Hauptmanns-Uniform. Darin gibt er einer Garde den Befehl, ihm nach Köpenick ins Rathaus zu folgen, wo er den Bürgermeister und den Stadtkämmerer verhaften lässt, um sich erst einmal in Ruhe einen Pass zu beschaffen. Der Plan läuft schief, stattdessen beschlagnahmt er die Stadtkasse und flieht.
Durch eine Hauptmannsuniform gelingt es dem aus dem Gefängnis entlassenen Schuster Voigt eine eigene Wachtruppe und mit dieser die Stadtkasse zu requirieren: Kleider machen Leute. „Vor drei Jahren starteten wir mit dem Kultkino mit dem Film `die Feuerzangenbowle´. Inzwischen zeigen wir regelmäßig viermal im Jahr einen Film, das Format hat sich bewährt,“ so Eberhard Engel-Ruhnke vom Kirchenvorstand der St. Paulusgemeinde.
Vor dem Film und in einer Filmpause werden Glühwein, Weihnachtsbier und alkoholfreie Getränke sowie ein kleiner Imbiss angeboten. Der Eintritt ist frei.