Die Gesichter der MAJA

Seit fünf Jahren ein eingespieltes Team: Ramona Schirmer (von rechts), Sascha Jankowski, Alexander Pufal und Thomas Seidel zusammen mit Unterstützerin des Projektes und Bundestagsabgeordneter der SPD, Caren Marks. Foto: L. Schweckendiek

Projekt der Jugendarbeit feierte fünften Geburtstag

Langenhagen (ls). Vom Fotowettbewerb bis zur Teeniedisco. Zum fünften Geburtstag scheute die mobile aufsuchende Jugendarbeit (MAjA) keine Mühe Kindern, Jungendlichen sowie Erwachsenen einige besondere Momente zu bescheren. MAJA feierte ihren Geburtstag mit einem Familien-Spielenachmittag, einem Flohmarkt und einem offiziellen Empfang für alle Interessierten. Zu diesem war auch Caren Marks, Bundestagsabgeordnete der SPD und Unterstützerin des Projektes, gekommen. In verschiedenen kleinen Reden dankten MAJA-Mitglieder, -helfer und -teilnehmer nicht nur für die politische Unterstützung aller am Projekt Beteiligten. Sascha Jankowski, Organisator der MAJA, merkte außerdem an: "Den Erfolg, den wir nach diesen fünf Jahren zu verzeichnen haben, verdanken wir in größten Teilen unseren `Gesichtern'. Schon lange sind Ramona und Alex die 'richtige MAJA'." Eben diese beiden, Ramona Schirmer und Alexander Pufal sind es, die auch mit dem MAJA-Mobil, einem alten ausgebauten Feuerwehrauto von Ort zu Ort fahren. um dort Kindern eine mobile Spielmöglichkeit zu bieten. Auch das rote Sofa darf bei keiner dieser Spazierfahrten fehlen. Ramona Schirmer berichtet: "Das Sofa ist immer mit dabei. Wir stellen es irgendwo hin, auf einen Schulhof oder eine Wiese und lassen die Kinder die darauf sitzen berichten, was sie mit uns so erleben. Das findet großen Anklang." Alexander Pufal ergänzt: "Wir sind ja quasi aus dem Nichts entstanden. Die fünf vergangenen Jahre haben wir gebraucht, um uns zu entwickeln. Kein Kind vertraut von Anfang an wildfremden Menschen. Und das ist ja auch gut so. Aber inzwischen sind wir soweit, dass die Kinder uns alleine an unseren Stimmen erkennen. Sie freuen sich immer wenn wir kommen." So soll es für die MAJA nun auch weitergehen. Da das Projekt inzwischen unbefristet genehmigt ist, hat die Gruppe nun reichlich Zeit, ihr Vertrauen, ihre Bekanntschaftskreise und ihre schon jetzt zahlreichen Angebote auszubauen und noch schmackhafter zu machen. Das nächste Ziel ist dann das zehnjährige Jubiläumsfest.