„Die Identität der Wehren bleibt gewahrt“

Startschuss mit dem Spatenstich: Schulenburgs Ortsbrandmeister Jens Koch (von links), Tim Schneider vom Generalunternehmer Fechtelkort & Eggersmann. Engelbostels Ortsbrandmeister Robert Heidrich, der erste stellvertretende Stadtbrandmeister Thomas Ajrumow, Gudrun Mennecke, Vorsitzende des Verkehrs- und Feuerschutzausschusses, Bürgermeister Mirko Heuer und Stadtbaurat Carsten Hettwer. (Foto: O. Krebs)

Spatenstich für die Feuerwehrwache Engelbostel-Schulenburg

Engelbostel/Schulenburg (ok). Wie heißt es doch so schön im Volksmund: „Gut Ding will Weile haben“. Diese Weile war allerdings arg lang, und hat die Nerven vieler Beteiligter doch ziemlich strapaziert. „Vor 15 Jahren habe ich den Antrag gestellt“, erinnert sich Engelbostels damaliger Ortsbrandmeister Rudolf Schweigler ziemlich genau. Und auch Gudrun Mennecke, zu der Zeit Ortsbürgermeisterin in Engelbostel und heute Vorsitzende des Verkehrs- und Feuerschutzausschusses, habe viele schlaflose Nächte hinter sich. Alles Geschichte: Der Startschuss zum Bau des Feuerwehrhauses Engelbostel-Schulenburg an der Kreuzung Hannoversche Straße/Stadtweg ist gefallen. Die Gesamtnutzfläche liegt bei etwa 1.700 Quadratmetern, die geplanten Baukosten bei 5,23 Millionen Euro. Jetzt wird die Fläche erst einmal präpariert, bevor die Erdarbeiten Anfang Mai beginnen. Im Juni starten die Rohbauarbeiten. Wenn alles nach Plan läuft, kann im Oktober Richtfest gefeiert werden. Mit der Fertigstellung rechnen die Verantwortlichen dann Ende März nächsten Jahres. Mirko Heuer sieht das Konzept mit zwei Wehren an einem Platz als erfolgversprechend an. Heuer: „Es gibt viele Synergien wie etwa Heizungsanlage und Waschstellen. Trotzdem bleibt die Identittät der Wehren gewahrt.“ Das ehrenamtliche Engagement bleibe komplett unbezahlbar; die Feuerwehr sei in die Ortsstrukturen fest eingebunden, etwa bei der Flurreinigung. Engelbostels Ortsbürgermeisterin Bettina Auras freute sich, die Sonnenterrasse einweihen zu dürfe; ihr Kollege Dietmar Grundey aus Schulenburg hofft, dass es in der neuen Feuerwehrwache mehr Feiern als Einsätze gibt. Tim Schneider vom verantwortlichen Generalunternehmer ging noch einmal auf die Eckdaten ein: Das gesamte Grundstück ist 8.200 Quadratmeter groß, umfasst auch einen Alarm- und Übungshof. Für Autos sind 50 Stellplätze vorgesehen. Die Statik sei so gut wie fertig, jetzt könne es losgehen. Ein Moment, auf den viele im Westen Langenhagens gewartet haben.