Die Lastwagen rollen an

Hier beginnen am Donnerstag die Vorbereitungen für das neue Containerdorf. (Foto: O. Krebs)

Bodenaushub fürs Containerdorf im Stadtpark beginnt am Donnerstag

Langenhagen (ok). Es wird ab Donnerstag staubiger und lauter rund um das Schulzentrum. Grund: Der Baustellenverkehr für den Containerstandort nördlich der Peko-Halle beginnt; etwa 25 bis 30 Sattelschlepper bahnen sich dann ihren Weg westlich vom Schulzentrum über den Parkplatz in Richtung Stadtpark. Die Straße ist zum Teil mit Beton verstärkt worden; ein Drängelgitter sorgt zum Schulzentrum hin für eine Absperrung. Es werden große Massen an Boden bewegt, denn schließlich soll es in den Sommerferien losgehen mit dem Aufbau des neuen Containerstandortes. Insgesamt sind es an Bodenaushub, Füllboden und Tragschichten rund 17.000 Quadratmeter. „Sie sollen etwa zehn Jahre stehen bleiben“, sagt Denise Fontaine aus der Abteilung Hochbau. Für eine Nachnutzung als Wohnbebauung sei der Asphaltboden allerdings nicht geeignet. Vor der Peko-Halle ist der Wendehammer gesperrt, der Platz wird dort für die Lastwagen zum Wenden benötigt, ergänzt Ralph Haase aus der Abteilung Stadtgrün und Friedhöfe.. Zwischen 7.45 und 8.30 Uhr wird morgens übrigens nicht angeliefeert und abgefahren. Aufgestellt werden 197 Einzelcontainer à drei mal sechs Meter. 146 sind neu angeschafft worden, die unter anderem 30 allgemeine Unterrichtsräume, Lehrerstationen, Lager, Sanitär- und Putzräume, Differenzierungsräume, eine Teeküche und eine Pausenhalle. Vier Millionen Euro nimmt die Stadtverwaltung für das Containerdorf inklusive Außenanlagen in die Hand. Und in etwa zwei Jahren wird der so genannte Südriegel fertig gestellt: Dann kommen noch 89 Module für neun Klassen dazu. Geklärt werden muss jetzt noch die versicherungsrechtliche Frage, wie groß das Schulgelände in Zukunft eigentlich ist und welchen Abschnitt es umfasst. Denn: Bis zu Mensa und Sporthalle ist es aus dem Stadtpark ja doch ein Stückchen.