Die Miss-Krone geht an Dana-Wiebke

Auf dem Siegertreppchen (von links): Lena Bröder, Dana-Wiebke Schäfer und Vivien Hampe.Foto: O. Krebs

21-jährige Langenerin setzt sich bei Vorauswahl im "mellzz" in Langenhagen durch

Langenhagen (ok). 98,7 Prozent kennen sie; ihr Bekanntheitsgrad ist höher als der von Pop-Titan Dieter Bohlen oder sogar von Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Etwa 4.000 bis 5.000 Bewerbungen gehen jährlich bei uns ein“, sagt Lutz Riemenschneider von MGC. Miss Germany – ein Traum für viele Mädchen und junge Frauen. Und das schon seit 1927, ausgenommen die Zeit des Nationalsozialismus. Die Bedingungen: zwischen 16 und 28 Jahren, deutsche Staatsangehörigkeit, ledig, kinderlos. Und: Es dürfen keine Nackt- und Erotikaufnahmen existieren. Lutz Riemenschneider: „Wir mussten deshalb schon einmal eine Kandidatin ausschließen, die schon recht weit gekommen war.“ Neun Kandidatinnen wollten jetzt in der „Clublounge mellzz“ am Pferdemarkt in die Fußstapfen Petra Schürmanns treten, die es bisher als einzige Deutsche bis zur „Miss World“ gebracht hat. Doch bis dahin ist es ein sehr weiter Weg – zunächst einmal heißt das Zwischenziel Wahl der Miss Niedersachsen in der Ernst-August-Galerie in Hannover. Und der Weg dahin ist hart: Eine zukünftige Miss Germany, die ja das Land repräsentiert, muss nicht nur gut aussehen und eine Top-Figur, sondern auch etwas im Kopf haben. Moderator Lutz Riemenschneider testete die neun jungen Frauen im Alter von 17 bis 26 Jahren auf Herz und Nieren: Außer zwei Runden auf dem Laufsteg in Abendgarderobe und Bikini standen auch Interviews auf dem Programm, bei dem einige durchaus ihre Schlagfertigkeit unter Beweis stellten. Die Jury, der unter anderem die drei Langenhagener Geschäftsleute Petra Holtzmann, Angela Redeker und Marco Hoffmann angehörten, machte es sich nicht einfach, hatte am Ende aber ein eindeutiges Votum abgegeben. Dana-Wiebke Schäfer aus Langen bei Bremerhaven hatte in Langenhagen den besten Eindruck hinterlassen; für die 21-jährige Auszubildende als medizinische Fachangestellte für Bäderbetriebe geht es eine Runde weiter. Aber auch für die Zweit- und Drittplatzierte – die 25-jährige Lena Bröder aus Kassel und die 18-jährige Vivien Hampe aus Springe. Eine Langenhagenerin war diesmal zwar nicht dabei, aber die 23-jährige Fitnesstrainerin Sarah Jocksch, die einfach mal vorbeigeschaut hat, ist jetzt in der Kartei registriert. Und wer weiß, vielleicht ist sie ja bald in ihrer Heimatstadt zu sehen.