Die nötigen Schritte für den Notfall

Piere Fock (links) und Sebastian Warchala reanimieren unter Aufsicht von Ausbilder Rolf Wirkner.

Erste-Hilfe-Kursus für Godshorner und Schulenburger Jugendfeuerwehren

Langenhagen. Jedes Jahr versterben unzählige Menschen an einem plötzlichen Herztod – ausgelöst unter anderem durch einen Herzinfarkt. Daneben verletzten sich Menschen beim Zubereiten von Speisen, bei der Hausarbeit oder im öffentlichen Straßenverkehr. Doch was tun, wenn man als Ersthelfer zu einer Person kommt, die dringend Hilfe benötigt?
16 Mitglieder der Jugendfeuerwehren Godshorn und Schulenburg haben am vergangenen Wochenende einen zwölf Stunden umfassenden Erste-
Hilfe-Kursus besucht, um genau auf diese Thematiken vorbereitet zu sein und im Notfall die nötigen Schritte einzuleiten. Im Kursus wurde neben einfachen Maßnahmen wie der stabilen Seitenlage auch komplexere Notfallbilder durchgesprochen, wie zum Beispiel der akut lebensbedrohliche Herz-Kreislaufstillstand, bei dem es sprichwörtlich auf jede Sekunde ankommt. An speziellen Trainingspuppen konnten die zehn bis 16 Jährigen die Vorgehensweise bei einer Reanimation üben. Unter anderem konnten die Jugendlichen dabei auch einen automatisierten externen Defibrillator einsetzen, mit dem im Falle eines Kammerflimmerns ein normaler Herzschlag etabliert werden soll. Die AED sind mittlerweile an vielen öffentlichen Punkten ausgehängt.
Neben der Reanimation wurden unter anderem auch Druckverbände, Verbände verschiedenster Arten und die Helmabnahme geübt. Der erste Hilfe Kurs hatte einen Umfang von zwölf Unterrichtsstunden ist.