Die Post kommt pünktlich

70 Bedienstete im Zustell-Stützpunkt des Postamtes Langenhagen auch bei Eis, Schnee und Glätte zuverlässig unterwegs

Langenhagen(ne). Seit Weihnachten ist bei uns ein strenger Winter mit Frost und großen Schneemengen eingekehrt. Schlecht zu räumende Straßen machen Autofahrern und Fußgängern das Leben schwer. Und nicht nur diesen! Nur mit Mühe können die Zustellerinnen und Zusteller der Deutschen Post AG zu Fuß, per Rad und per Kleinauto die tägliche Post den Empfängern zustellen, und sie sind unter diesen erschwerten Bedingungen auch noch pünktlich. Grund für das ECHO, einmal im Zustell-Zentrum des Postamtes Langenhagen der Deutschen Post AG am Markt, vorbei zuschauen. Hier werden wöchentlich im Durchschnitt 200.000 Postsendungen umgeschlagen und weitere 18.000 in die Selbstabholer-Postfächer im Hause verteilt, teilte der „Team-Leiter“ der Dienststelle Hinnrich Rodenberg dem ECHO mit. Sein Team besteht aus 70 Bediensteten, rund die Hälfte davon sind Frauen. Sie gewährleisten die schnelle Verteilung der Sendungen auf die einzelnen Zustellbezirke und die anschließenden Zustellungen. 30 von ihnen sind im Außendienst tätig und stellen die Sendungen zu 80 Prozent per Dienstrad und zum Teil auch noch zu Fuß zu. Die Ortschaften werden weitgehend mit kleinen Postautos angefahren. „Bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen keine einfache Arbeit, aber wir schaffen das schon,“ meinten die Zusteller Detlef Noether und Roland Olschewski dazu auf Anfrage. Beide sind vielen Langenhagenern nicht nur als zuverlässige „Briefträger“ - wie der Zusteller im Volksmund noch immer genannt wird - , sondern auch als engagierte Vereinsmitglieder bekannt. Detlef Noether im Vorstand des LMC im ADAC , Roland Olschewski durch die Jugendarbeit in der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschland. Dienstbeginn ist täglich um 6 Uhr; kurz zuvor werden die Sendungen für ganz Langenhagen vom Briefzentrum Pattensen angeliefert. Mit Dienstbeginn wird dann die Post für die einzelnen Zustellbezirke sortiert und ab etwa 9 Uhr, häufiger auch schon früher, zugestellt. Fünf bis sechs Stunden sind dann die Außendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter von Montag bis Sonnabend bei Wind und Wetter unterwegs, um die Postsendungen pünktlich zu überbringen. Das heißt zur Zeit, sie müssen auch bei Kälte und Schneetreiben sowie auf schlecht passierbaren Straßen und Wegen unterwegs sein. Kein leichter Job, der gerade jetzt besonderes Lob und Anerkennung verdient. Das gleiche gilt für die Zeitungszustellerinnen und Zusteller und die Verteilerinnen und Verteiler des Langenhagener ECHO!

Detlef Noether (rechts) und sein Team-Leiter Hinnrich Rodenberg bei einer Zustellungsbesprechung. Foto: E. A. Nebig