Die Probe aufs Exempel

Ernst Fründ (links) und Reinhard Grabowsky zeigen: kein Platz für den Bus.Foto: O. Krebs

Christdemokraten begutachten Altenhorster Ortsdurchfahrt

Altenhorst (ok). Eine Einengung in Altenhorst – für die CDU in Kaltenweide eher kontraproduktiv. Mit so genannten Lübecker Hütchen haben die Christdemokraten die Probe aufs Exempel gemacht. Resultat: Bei einer Fahrbahnbreite von 4,30 Meter können unmöglich ein Trecker mit einem klanswirtschaftlichen Gerät von einer Breite von drei Metern und ein Wagen aneinander vorbeifahren. Von einem Bus ganz zu schweigen. Zumal Schlaglöcher im Asphalt den Treckerfahrern das Leben schwer machten. Landwirt Ernst Fründ: „Wenn man da durchfährt, klebt man fast an der Decke.“ Anwohner Karl Bartels hat eine Erklärung für den zunehmenden Verkehr in der Ortschaft: „Die fahren hier alle lang, seit auf der L 190 gebaut wird.“ Neben der Anzahl – am Morgen und Nachmittag zu Feierabend hin fahren bis zu 75 Autos pro Stunde durch Altenhorst – macht den Politikern auch die Geschwindigkeit einiger Verkehrsteilnehmer große Sorgen. So bretterten einige Genossen mit einem ganz schönen Tempo über die Regionsstraße. Für Fraktionssprecher Reinhard Grabowsky ist es wichtig, das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu schärfen. Mehr Geschwindigkeitskontrollen oder ein Versuch mit einer Signalanlage, die ein lachendes oder weinendes Gesicht zeige, seien aus seiner Sicht viel sinnvoller.Ulrike Stoellger aus Altenhorst schlägt noch vor, die Reihe der Poller zu verlängern, um zumindest eine optische Begrenzung zu schaffen. Einig sind sich allerdings alle in dem Punkt, dass gegenseitige Rücksichtnahme und Ausweichen in dieser Situation die beste Lösung sei.