Die Sache mit den Zungenbrechern

Schülerinnen und Schüler erfuhren viel über das jeweilige Nachbarland.

Brinker Grundschüler eine Woche im polnischen Riesengebirge

Langenhagen. Bereits seit 1996 existiert der Schüleraustausch der Kopernikus Schule in Zielona Góra in Polen mit der Brinker Schule in Langenhagen. Einmal im Jahr treffen sich deutsche und polnische Grundschüler und erfahren so vieles über das jeweilige Nachbarland.
Jetzt war es wieder mal soweit: 21 Brinker Grundschüler von Klasse 2 bis 4 verbrachten fünf Tage gemeinsam mit der gleichen Anzahl polnischer Grundschüler in Cieplice nahe Jelenia Góra, ehemals Hirschberg, im Riesengebirge. Gemeinsam mit zwei deutschen und zwei polnischen Lehrerinnen erkundete die Austauschgruppe die Heimat Rübezahls. Jetzt wissen alle Schüler, warum dieses Gebirge nach mächtigen Riesen benannt ist. Bei der Wanderung durch den Karkonoski-Nationalpark mit Besichtigung des „Szklarka“- Wasserfalls beeindruckten die mächtigen Felsbrocken wirklich sehr. Besonders aufregend war aber die Begegnung mit dem Sagenhelden vor dem Spielzeugmuseum in Karpacz. Rübezahl ließ sich auch gerne von den Schülern fotografieren.
Beim gemeinsamen Essen, das übrigens typisch polnisch mit süßen Klößen und Apfelpfannkuchen, aber auch Kohlrouladen war, kamen sich die Schüler näher, besonders die abendlichen Pyjamapartys boten Gelegenheit zu regem Austausch. Was nicht mit Worten klappte, das funktionierte mit Gestik und Mimik.
Neben Ausflügen in die Umgebung fand natürlich auch gemeinsamer Unterricht statt. Viele Erlebnisse wurden künstlerisch verarbeitet, so wurde die Holzstabkirche Wang, die in Karpacz besichtigt worden war, mit Streichhölzern nachgebildet. Tolle Landschaftsbilder entstanden, indem man gemeinsam malte, klebte und mit Schere arbeitete. Und da bekanntlich insbesondere Musik verbindet, fehlte auch das gemeinsame Singen nicht. Doch den meisten Spaß hatten alle Schüler beim Üben von deutschen und polnischen Zungenbrechern.
Am Ende waren sich deutsche und polnische Schüler und ihre Begleiterinnen einig: durch einen solchen Schüleraustausch lernt man Land und Leute wirklich kennen! Do widzenia bis zum nächsten Jahr!