Die Stadt sucht Schöffen

Bewerbungen noch bis Ende März

Langenhagen (ok). Sie sind gleichberechtigte Berater der Richter, die allerdings letztendlich die Entscheidung treffen. Nur: Gegen beide Schöffen können keine Entscheidungen gefällt werden; eine Zwei-Drittel-Mehrheit ist immer erforderlich. Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafen Gedanken gemacht haben. Fortbildungen werden ebenfalls angeboten. Verantwortungsbewusstsein, Objektivität und Unvoreingenommenheit sind Grundvorauusetzungen. Lebenserfahrung, Menschenkenntnis und Erfahrung in Erziehungsfragen sind durchaus hilfreich. Mit etwa einem Termin pro Monat muss gerechnet werden; der Verdienstausfall wird übernommen, und die Fahrtkosten werden auch erstattet. Gesucht werden jetzt Interessierte, die vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2018 als Jugend- oder Erwachsenenschöffe ehrenamtlich tätig sein wollen. Die Kandidaten werden dem Schöffenwahlausschuss beim Amtsgericht gemeldet, der aus diesen Vorschlägen in der zweiten Jahreshälfte 2013 die Haupt- und Hilfsschöffen wählen wird.
Die Bewerberinnen und Bewerber müssen in Langenhagen mit erstem Wohnsitz gemeldet und am 1. Januar 2014 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein. Sie müssen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Voraussetzungen und mögliche Ausschlusskriterien erfahren Interessierte unter der Telefonnummer (0511) 73 07 92 14. Bewerbungsunterlagen können im Internet unter www.langenhagen.de heruntergeladen werden.