Die Suche nach dem Nahversorger

CDU fordert mehr Transparenz für Wiesenau

Langenhagen (ok). Einen Nahversorger für Wiesenau zu finden ist nach Aussage von Bürgermeister Friedhelm Fischer "sehr, sehr schwierig". Denn: Geeignete Ladenflächen mit einer bestimmten Quadratmeterzahl seien kaum vorhanden. Aber: Die Stadtverwaltung sei in Gesprächen mit der KSG, die ihre Wohnungen in dem Viertel gerade saniere, überlegt im Bereich Liebigstraße ein kleines Angebot im Erdgeschoss– etwa einen Bäcker, Schlachter oder einen Kiosk – anzusiedeln. Darüber hinaus habe es im Bereich Hans-Böckler-Straße eine lose Voranfrage gegeben. Fischer: "Maßgebend ist unser Einzelhandelskonzept." Das sei mit den Stimmen der CDU verabschiedet worden, und die fordert jetzt mehr Transparenz in Sachen Nahversorger für Wiesenau; Chancen dürften nicht vorschnell vergeben und schon im Vorfeld aussortiert werden. Hinderungsgründe könnten unter Umständen von allen Fraktionen aussortiert werden. Der Fraktionsvorsitzende Mirko Heuer erwartet deshalb einen Sachstandsbericht zum gestellten Prüfauftrag in der nächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses.