Die Torball-Damen machten das Rennen

Bei der diesjährigen Sportlerehrung wurden wieder hervorragende Leistungen honoriert. (Foto: D. Lange)
 
Die Torball-Damen der BSG Langenhagen mit ihrem Laudator Claus Holtmann. (Foto: D. Lange)

Sportring ehrt die Langenhagener Sportler des Jahres

Langenhagen (dl). Neues Logo, neuer Pokal, neuer Moderator, der Sportring Langenhagen stellte bei der diesjährigen Sportlerehrung seine Funktion als Interessenvertretung aller Langenhagener Sportvereine verstärkt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Marcel Neure, dessen Vizepräsident, führte an der Seite von Renate Gießelmann durch den Abend und stellte dem Publikum das neue Sportringlogo vor, das sowohl die sportliche Bewegung als auch die Verbundenheit mit Langenhagen symbolisieren soll. Ebenfalls neu ist, dass in diesem Jahr der Preis für die Mannschaft des Jahres in Form eines Online-Votings ermittelt wurde und somit ein echter Publikumspreis ist. Insgesamt 1.441 Langenhagener entschieden sich dabei mit großer Mehrheit für die Torball-Damen der BSG Langenhagen. Claus Holtmann hielt dazu die Laudatio und machte es spannend, indem er die vier nominierten Mannschaften nach dem Ausschlussverfahren sortierte, bis am Ende die siegreiche Torballmannschaft übrig blieb. Darüber hinaus trat der Sportring als Stifter eines neuen Pokals für den Sportler des Jahres in Erscheinung. Zu diesem Schritt hatte sich der Dachverband der Sportvereine nach dem Rücktritt des bisherigen Stifters Konrad Mössinger entschlossen. Der Radsportler Hendrik Eggers vom RC BlauGelb darf sich als frischgebackener Sportler des Jahres diesen begehrten Pokal für ein Jahr in die Vitrine stellen. Mit der Folge, dass sein Vorgänger, Leo Appelt, der auch die Laudatio hielt und bereits mehrfacher Sportler des Jahres ist, seinen „alten Pokal“, der ja schon vier Mal auf seinem Schreibtisch stand, jetzt endgültig behalten kann. Damit standen sowohl der derzeit Amtierende als auch der Laudator und ehemalige Sportler des Jahres auf der Bühne mit ihrem Pokal in der Hand. Die Sportlerin des Jahres 2016 ist Asa Wendt vom Judoclub Godshorn und der Wasserball-Schiedsrichter Karsten Kula erhielt die Auszeichnung für seine ehrenamtliche Arbeit für den Sport. Michaela Henjes, die Präsidentin des Sportrings wunderte sich, dass gerade für diese Auszeichnung nur wenige Kandidaten nominiert würden. „Es gibt sicher sehr viel mehr, die sie verdient hätten, denn Ehrenamt bedeutet in erster Linie viel Arbeit und Einsatz für den Verein mit einer damit einhergehenden Preisgabe der eigenen Freizeit“. Sportlicher Wettbewerb ist bekanntlich in erster Linie Mannschaftssport. Wer auch immer auf dem Platz steht oder auf der Bahn unterwegs ist, ohne ein Team dahinter stehen auch Einzelsportler zumeist auf verlorenem Posten. Als jüngstes Beispiel dafür gilt, was Gabriela Kasten, die Schulleiterin der Grundschule Krähenwinkel, berichtete. Ihre Schule bekam für 2016 auf Anhieb den Preis für diejenige Schule, die prozentual mit 31,09 Prozent die meisten Jugendsportabzeichen erworben hat. Da musste sich selbst der Seriensieger in dieser Disziplin, die Friedrich-Ebert-Schule, mit dem zweiten Platz zufrieden geben. „Dieser Erfolg war aber nur möglich“, ist Kasten begeistert, „dank des starken Teams in der Schule und der spontanen Hilfe des Sportvereins TSV KK Krähenwinkel, der dafür seinen Platz zur Verfügung stellte. Wir verbinden das Sportabzeichen mit den Bundesjugendspielen im Juni, dann sind die Kinder hochmotiviert und zeigen eine ungeahnte Leistungsbereitschaft“. Den Show-Block der Traditionsveranstaltung im Theatersaal gestalteten die Kunstturnerinnen des SCL, die Flying Sparkles und das nicht ohne Grund. Die Gruppe verbindet Showelemente des Varietè mit herkömmlichem Sportturnen und ist damit bereits recht erfolgreich in der Region unterwegs. Den Vorentscheid zum Rendevous der Besten konnten sie für sich entscheiden und starten damit im Landesfinale in Oldenburg. Sollten sie auch dort erfolgreich sein, winkt ihnen das Bundesfinale in Berlin.