Die Zukunft der Eishalle

Langenhagen (ok). Wenn es nach Bürgermeister Mirko Heuer ginge, würden die Lichter in der Langenhagener Eishalle nicht ausgehen. „Das ist ein hervorragendes Angebot für Kinder und Jugendliche“, sagt der Verwaltungschef. Eiskunstlauf, Musicals auf dem Eis und auch Eisdisco seien in der Vergangenheit gut angenommen. Nur: Heuer entscheidet eben nicht allein, sondern der Rat der Stadt Langenhagen. Der Bürgermeister hat in einer Informationsdrucksache mehrere Szenarien aufgezeigt: Verkauf der Halle mit oder ohne Grundstück, Betriebsführung durch Dienstleister, Rückbau der Halle und Verwertung des Grundstücks sowie zweckgebundenes Verpachten mit dem Betrieb als Eishalle. Vier Interessenten stünden nach wie vor Gewehr bei Fuß; zeitlichen Druck gebe von der Seite aus nicht. Nur: Die nächste Eissaison ist nicht mehr allzu entfernt, und ein gewisser zeitlicher Vorlauf sei durchaus nötig. Im November, Dezember und Januar sei Hochkonjunktur. Aber: Das Damoklesschwert Nachtragshaushalt schwebe nicht über der Eishalle, und ohne einen Zuschuss sei ein Betrieb ohnehin nicht möglich. Der Ball liege jetzt im Feld der Politik, die sich Gedanken machen müsse. Mirko Heuer: „Wir handeln nicht ohne Auftrag.“ Ob eine Entscheidung in Sachen Eishalle aber noch vor der Sommerpause fällt, steht total in den Sternen und wäre ein sportliches Herangehen. Denn die nächste Ratssitzung ist ja schon am 25. Juni, und danach geht es in die Ferien. Heuer kann sich durchaus auch noch eine zusätzliche ratsöffentliche Sitzung zu dem Thema vorstellen.