Digitales Museum entsteht

Im Gespräch nach der Ausschuss-Sitzung: IGS-Schulleiter Wolfgang Kuschel mit Mitgliedern der Arbeitsgruppe GLIEM Ulrike Jagau (Mitte) und Gabriele Spier. (Foto: G. Gosewisch)

Anerkennung für Arbeitsgruppe GLIEM

Langenhagen (gg). Uneingeschränkte Einigkeit bekundeten alle Fraktionen im Bildungs- und Kulturausschuss in der jüngsten Sitzung: sie sprachen ihre Anerkennung für die Arbeit der Arbeitsgruppe „Ganz Langenhagen ist ein Museum“ (GLIEM) aus. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter Gabriele Spier, Ulrike Jagau, Hans-Jürgen Jagau, Christa Röder und Joachim Vogler arbeiten zusammen mit der Leiterin des Stadtarchivs Heike Brück-Winkelmann seit dem vergangenen Jahr an der Erstellung von Informations-Tafeln, die in den verschiedenen Stadtteilen von Langenhagen aufgestellt wurden und dort auf historisch bedeutsame Gebäude, Firmen oder Personen aufmerksam machen sollen. Auf diesen wetterfesten Tafeln aus Plexiglas kann man kurz und knapp Interessantes zur Stadtentwicklung, beispielsweise einer Hofstelle, lesen und vor Ort erkennen, wie sich das Stadtbild verändert hat. Die Tafeln sind mit QR-Code versehen, so dass mittels smart-phone auch noch Hintergrundinformationen abgerufen werden können. Im Jahr 2012 wurden in den verschiedenen Stadtteilen von Langenhagen 20 Schilder aufgestellt, weitere 20 sind für 2013 in Planung. Sobald die Arbeit an den Tafeln beendet ist, wird die Arbeitsgruppe ein digitales Heimat-Museum aufbauen. „Grandios, was da entsteht! Der Ortsrat Engelbostel will das zusätzlich unterstützen und wird sicherlich Geld aus dem Verfügungsrahmen bereitstellen“, kündigt Mike Scheer in der Ausschuss-Sitzung an. Einstimmig fiel in der Sitzung der Beschluss zum interfraktionellen Antrag von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und BBL aus, der Arbeitsgruppe weitere 3000 Euro Fördermittel zu bewilligen; die sollen aus dem Nachtragshaushalt 2013 zur Verfügung gestellt werden.