Dinge, die das Leben verändern

Emmaus-Kirchengemeinde lädt zum Sommer-Kino ein

Langenhagen. Das Sommer-Kino beginnt am Mittwoch, 30. Juli, in der Emmaus-Kirchengemeinde. Bis in den September hinein zeigt die Gemeinde jeweils mittwochs um 20 Uhr in der Kirche am Sonnenweg besondere Filme in denen es darum geht, dass sich in einem scheinbar festgefahrenen Leben noch vieles verändern kann. Zum Programm gehören in diesem Jahr mehrere Literaturverfilmungen. Um dem kommerziellen Kino keine Konkurrenz zu machen, darf die Kirchengemeinde die Titel der Filme nicht veröffentlichen sondern lediglich kurze Inhaltsangaben machen.
„Wir haben technisch aufgerüstet und können unseren Gästen jetzt eine bessere Bild- und Tonqualität als in den Vorjahren bieten“, sagt Pastorin Marieta Blumenau. Gemeinsam mit ihrem Team lädt sie an jedem der Filmabende bereits ab 19 Uhr in den Emmaus-Weingarten unter den Linden an der Kirche ein. Der Eintritt zum Sommer-Kino ist frei; die Veranstalter würden sich jedoch über eine kleine Spende zur Finanzierung des Programms freuen.
Dies sind die Filme des Emmaus-Sommer-Kinos:
30. Juli: Ein Lehrer gerät zufällig an ein Buch, das ihn zutiefst anspricht. Kurz entschlossen fährt er nach Portugal, um mehr über den Autor zu erfahren. Nach und nach rundet sich sein Bild ab – und er selber ist schon lange nicht mehr der Alte.
6. August: Ein junger Mann, gespielt von Robert Patterson, verliert alles: Eltern, Zuhause, Berufsperspektive. Zufällig gerät er an einen Wanderzirkus und darf mitreisen – zugleich Hölle und Paradies auf Erden.
13. August: Da ist ein Mann, bei dem der Schulunterricht nicht viel bewirkt hat, der aber ein herzensguter Mensch ist. Im Park freundet er sich mit einer älteren Dame an, die nur für ihre Bücher lebt. Das steckt an – und verändert für den Mann alles.
20. August: Diese Geschichte spielt in einem Heim für schwer erziehbare Jungen. Dort beginnt ein neuer Lehrer damit, einen Schulchor zu formen. Man sieht den Zauber der Musik seine Wirkung entfalten – an den Kindern und an der ganzen Schule.
27. August: In der ersten Stunde der Unabhängigkeit Indiens werden viele Kinder mir ganz besonderen Gaben geboren. Sie verkörpern in ihrer Vielfalt und Gegensätzlichkeit ihr Land.
3. September: In Paris besteht eine ungewöhnliche Wohngemeinschaft: Ein verarmter Adliger, der stottert, ein Koch, der nie Zeit für seine geliebte Oma hat, und eine magersüchtige Putzfrau, die hervorragend zeichnet, leben hier. Die drei wachsen zusammen und sind dadurch einfach stark.
10. September: Ein Junge im Krankenhaus hört zufällig mit, dass er bald sterben wird. Den besten Kontakt zu ihm findet die Pizzalieferantin. Sie hilft ihm, sein Leben in wundervoller Weise zu Ende zu führen.
17. September: Im Krankenhaus lernen sich ein ungehobelter Milliardär und ein hoch gebildeter Automechaniker kennen. Beide sind an Krebs erkrankt und legen die „Löffel-Liste“ an – alles, was sie noch tun wollen, bevor sie den Löffel abgeben. Und dann werden diese ernsten und auch sehr heiteren Träume verwirklicht.