Drei Brunnen sprudeln wieder

Die Leitung zum Brunnen auf dem Rathausinnenhof führt Trinkwasser. Dies könnte am Ausfluss aber verunreinigt sein, sodass ein Schild entsprechend angebracht ist. (Foto: G. Gosewisch)

Besonderheiten erschweren den Betrieb

Langenhagen (gg). Zu den Aufgaben in der Stadtverwaltung gehört der Betrieb der Brunnen. Drei gibt es in Langenhagen, davon zwei im Zentrum – auf dem Rathausinnenhof und auf der Ostpassage. Der dritte Brunnen steht in Godshorn auf dem Le-Trait-Platz. Dieser sprudelt bereits seit einigen Tagen, wie Willi Minne, Langenhagens stellvertretender Bürgermeister, im Gespräch mit dem ECHO bestätigt: „Ich hatte bei der Stadtverwaltung mehrfach zum Sachstand nachgefragt, weil es im vergangenen Jahr die Pumpenreparatur am Godshorner Brunnen gab. Nun soll er wohl ohne Unterbrechung in Betrieb sein.“ Als „wesentliche Aufwertung des Stadtbildes“ wertet Ralph Gureck, Bürgermeister-Büro, das Vorhandensein der Brunnen. Den Hufeisenbrunnen auf dem Rathausinnenhof gibt es seit 1984. Aus dem Wasserhahn fließt Trinkwasser, das durch eine Rinne in den Abwasserkanal fließt. Wie viel Kubikmeter je Saison fließen, sei ad hoc nicht zu beziffern, so die Auskunft seitens der Stadtverwaltung. Das Schild am Wasserhahn mit der Aufschrift „Kein Trinkwasser“ stimme daher nicht und sei nur nötig, weil Keime am Abfluss das Wasser möglicherweise verunreinigen. In höherem Bogen findet das Brunnenwasser auf der Ostpassage seinen Weg in ein Becken, das von einer Hannoverschen Künstlerin, die namentlich nicht genannt werden möchte, vor rund 20 Jahren gestaltet worden ist. Hier ist die richtige Dosierung des Wasserdrucks per Pumpensteuerung die Herausforderung, soll aber bald gelingen. Noch vor Ostern sollen beide Brunnen im Zentrum wieder sprudeln.