Drei Fahrzeuge waren beteiligt

Die Brandschützer aus Kaltenweide mussten mit ihrem Rüstsatz zu Werke gehen.

Autobrand und Unfall mit eingeklemmter Person

Kaltenweide. Die Ortsfeuerwehr Kaltenweide wurde am Montag um 15.04 Uhr zu einem Brand auf die A 352 in Fahrtrichtung Mellendorf alarmiert. Unter der Leitung von Ortsbrandmeister Ralf Dankenbring wurde die Einsatzstelle mit drei Fahrzeugen und zwölf Feuerwehrkameraden angefahren. Kurz vor der Auffahrt zur BAB 7brannte auf dem Standstreifen ein BMW einer 36-jährigen Fahrerin aus Celle im Motorbereich bereits in voller Ausdehnung, der Seitenstreifen hatte ebenfalls schon Feuer gefangen. Eine Lastwagen-Besatzung eines Bundeswehrtransportfahrzeuges hatte den Gefahrenbereich bereits abgesichert, konnte aber nicht weiter eingreifen. Das Feuer am Wagen wurde mit Schaum, der Seitenstreifen mit Wasser abgelöscht. Während der Löscharbeiten war die A 352 komplett gesperrt. Bereits nach rund 30 Minuten war dieser Einsatz beendet und die Ortswehr Kaltenweide konnte die Einsatzstelle verlassen. Über Funk kam dann von der Feuerwehr Einsatzleitstelle die Information, dass sich am Stauende ein Auffahrunfall ereignet hatte und hier auslaufende Betriebsmittel aufzufangen seien. Noch auf der Anfahrt zu dieser neuen Einsatzstelle kam die Information, dass eventuell auch noch Personen eingeklemmt sein könnten. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass am Unfall drei Fahrzeuge beteiligt waren und eine Person leicht eingeklemmt war. Eine aus Düsseldorf stammende 38-jährige Fahrerin hatte das Stauende übersehen und ist auf den Wagen eines 20-jährigen Fahrers und seinem 19-jährigen Beifahrer aus der Wedemark aufgefahren, der dann wiederum den Wagen eines 45-jährigen Fahrers aus Hambühren beschädigt hat. Unter der Einsatzleitung von Ortsbrandmeister Ralf Dankenbring, wurde der Rüstsatz (Schere und Spreizer) eingesetzt, die Beifahrertür des 19-Jährigen geöffnet und auslaufende Betriebsmittel abgestreut. Gegen 16.30 Uhr war auch dieser Einsatz beendet, und es konnte jetzt endgültig wieder eingerückt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 40.000 Euro; es entstand ein Stau von fünf Kilometern , und die Autobahn blieb fünfeinhalb Stunden gesperrt.