Drei Spielplätze werden saniert

Derzeit bietet der Spielplatz Liebigstraße im Stadtteil Wiesenau selbst bei schönstem Wetter ein verlassenes Bild. (Foto: G. Gosewisch)

Wiesenau Mitte bekommt mehr als Godshorn

Langenhagen (gg). Für die Sanierung von Spielplätzen hat nun der Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht gegeben. Begünstigt sind zwei Spielplätze in Godshorn (Fallingbosteler Straße und Jobstkamp) und der zentrale Spielplatz im Stadtteil Wiesenau an der Liebigstraße, der sogar zur „neuen Stadtteil-Mitte“ ausgebaut werden soll. Aufwendiger als in Godshorn, mit Boden, der auch mit Rollstuhl befahrbar ist, mit vielen Netz-Kletteranlagen und damit teuerer wird die Sanierung dort, sie schlägt mit 183.480 Euro zu Buche. Das von der Stadtverwaltung beauftragte Landschaftsarchitektenbüro Früh aus Hannover hatte dem Ausschuss zwei Varianten für Wiesenau-Mitte präsentiert. Letztlich entschieden sich die Mitglieder einstimmig für die teurere Variante mit mehr harten Befestigungen und besonderen Fallschutzeinrichtungen. Die billigere Variante (110.000 Euro) hätte Flächen mit so genannter wassergebundener Decke (mit Mineralgemisch befestigte Flächen) gehabt. „Aufwendiger im Spielplatz-Pflegeaufwand“ und „kein sauberes Spielen möglich“ waren die Argumente, die letztlich die Entscheidung brachten, wobei insbesondere die Angabe zum Pflegeaufwand nur eine grobe Abschätzung war.
Die Baukosten für den Spielplatz Fallingbosteler Straße sind mit gesamt 54.950 Euro angegeben, die Baukosten am Jobstkamp mit 46.805 Euro.
Die Sanierungspläne für die drei Spielplätze sind jeweils mit Beteiligungsverfahren gelaufen. Kinder und Jugendliche aus der Nachbarschaft wurden befragt, was sie sich wünschen. Zustimmung daher im Ausschuss zu der Auswahl der Spielgeräte, dem sei nichts hinzuzufügen. Nur Jens Momsen (BBL) merkte beim Vergleich der Kosten für den Wiesenauer Spielplatz und für die Godshorner Spielplätze an: „Ich weiß, ich vergleiche jetzt Äpfel und Birnen, aber mir scheint, dass es Sinn macht, dass die Planung hausintern (Stadtverwaltung) läuft und nicht fremd vergeben wird.“