Dritte Runde im Begegnungscafé

Fröhlicher Gesichter gab es wieder unter allen Teilnehmern nach dem Treffen im Begegnungscafé. (Foto: L. Schweckendiek)

Godshorner zeigen sich gastfreundlich

Godshorn (ls). Schon zum dritten Mal in diesem Jahr lud das "Netzwerk für Flüchtlinge", ein Arbeitskreis in der Gemeinde Zum Guten Hirten, zum Begegnungscafé ein, ein Treffpunkt für alte und neue Nachbarn im Ort. „80 Zugezogene aus Somalia, Afghanistan, dem Irak und Iran, aus Monte Negro, Syrien und dem Sudan leben bei uns in der Nachbarschaft. Damit das möglichst schnell ganz normal möglich ist, organisieren wir Zusammentreffen in dieser Art“, erzählt Birte Röver, Teil des Netzwerk-Leitungsteams. Natürlich sei für eine schnelle Integration noch mehr nötig. Deshalb werde Begleitung für alltägliche Situationen organisiert, um Schwierigkeiten zu überwinden, wie beispielsweise bei Arztbesuche, bei Behördengängen und beim täglichen Sprachtraining. Die Offenheit und Gastfreundschaft in Godshorn mache den für die Zugezogenen den Start jedoch einfach. „Die Atmosphäre hier im Ort ist was dieses Thema betrifft sehr angenehm. Zu unserem ersten Begegnungscafé waren so viele Godshorner gekommen, dass unsere Räume kaum genug Platz gaben. Auch wenn sich diese Zahl mittlerweile in eine angenehme Richtung verkleinert hat, das Interesse und die Hilfsbereitschaft gegenüber unseren neuen Nachbarn bleibt bestehen", meint die Koordinatorin. 50 Ehrenamtliche sind im "Netzwerk für Flüchtlinge" engagiert sind. Birte Röver ergänzt: "Auch ohne eine direkte Verbindung zur Kirchengemeinde kommen viele Bürger zu uns, um ihre Unterstützung anzubieten.“