Drogen aus Südafrika

Das Khat befand sich im Koffer.

Zoll am Flughafen stellt 33 Kilogramm frisches Khat sicher

Langenhagen. Am Mittwochvormittag landete Flug LH 046 aus Frankfurt auf dem Airport Hannover.
An Bord befand sich auch eine 33-Jähriger deutsche Staatsangehörige aus dem Main-Kinzig-Kreis in Hessen. Sie hatte ihre Reise in Johannesburg/Südafrika begonnen und war über Frankfurt nach Hannover gereist.
Als sie in Hannover den Sicherheitsbereich mit zwei Koffern verlassen wollte, wurde sie zur Zollkontrolle gebeten. Auf Nachfrage meldete sie lediglich Bekleidung an. Im Anschluss an die Befragung wurde das Reisegepäck einer Röntgenkontrolle unter-zogen. Dabei ergaben sich Hinweise auf einen anderen Inhalt der Koffer
Die Koffer waren komplett mit insgesamt 33 Kilogramm Khat gefüllt.
Als Reiseziel nannte sie Hamburg. Dort sollte das Khat übergeben werden. In einer ersten Befragung teilte die 33-jährige den Zöllnern mit, dass sie für den Transport einen Kurierlohn von 1.000 Euro erhalten sollte.
Die 33-Jährige erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die 33 Kilogramm Khat wurden sichergestellt und werden vernichtet.
Bei dem Betäubungsmittel Khat handelt es sich um eine Pflanze mit berauschender Wirkung, die aus Afrika stammt und gekaut wird. Das in den Pflanzenteilen enthaltene Cathinon unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz. Die Einfuhr, der Besitz und Handel von Khat ist in Deutschland verboten. Der Wirkstoff in den Pflanzenteilen ist im Verhältnis zu anderen Drogen sehr gering, sodass mehrere Kilogramm Khat benötigt werden, um annähernd die gleiche Wirkung zu erzielen. Khat kann psychisch abhängig machen und massive gesundheitliche Schäden hervorrufen.