Drohungen nur erfunden?

Polizei ermittelt zum Streit in der Postbank

Langenhagen (gg). Die zeitweise Schließung des Postbank-Finanzcenters am Marktplatz in der vergangenen Woche zieht nun weitere polizeiliche Ermittlungen nach sich. Wie berichtet wurden Kunden während der regulären Öffnungszeiten gebeten, das Gebäude zu verlassen. Das stieß auf Unmut, insbesondere weil Kunden dort grundsätzlich lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Ein Postbank-Mitarbeiter meldete der Polizei, dass ein Kunde gedroht habe, mit der Waffe wiederzukommen. Wegen der „Androhung einer Straftat" wurde dieser Kunde fortan polizeilich gesucht, samt Personenbeschreibung. Aufgrund der Nachricht im ECHO meldete sich der Gesuchte nun in der Redaktion. Seiner Aussage nach hat es keine Waffenandrohung gegeben. Dies sei vom Postbank-Mitarbeiter frei erfunden. Umgehend meldete er sich im Polizeikommissariat. Die Beamten bestätigen seine Glaubwürdigkeit. Nun wird eine Kundin gesucht, die zum besagten Zeitpunkt in der Postbank-Filiale war und mit ihrer Zeugenaussage zur Klärung des Falls vermutlich beitragen kann. Personenbeschreibung: Ende 20 Jahre alt, groß, blond, sportlich.
Hinweise bitte an das Polizeikommissariat Langenhagen unter der Telefonnummer (0511) 109 42 15.