E-Autos getestet, Fahrspaß vermittelt

Engagiert beim Wirtschaftsforum waren (von links): Uwe Haster (Vorsitzender des Wirtschaftsklubs), Jens Monsen (städtischer Wirtschaftsförderer), Raimund Nowak (Geschäftsführer der Metropolregion), Thomas Rätzke (Umweltdruckhaus), Carsten Niemann (stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsklubs) und Bürgermeister Mirko Heuer. (Foto: G. Gosewisch)

Wirtschaftsklub zu Gast beim Umweltdruckhaus

Langenhagen (gg). „Einfach mal locker ausprobieren“ war die Idee, die Carsten Niemann, Wedemarks Wirtschaftsförderer und stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsklubs, bei der Organisation des Wirtschaftsforums zum Thema Elektromobilität hatte. Eingebunden waren die vier Nordkommunen in der Region, die zum Wirtschaftsklub gehören: Stadt Langenhagen, Gemeinde Wedemark, Stadt Burgwedel und Gemeinde Isernhagen. Mit dem Umweltdruckhaus sei der perfekte Partner für diese Veranstaltung gefunden, schließlich ist der Betrieb der Nachhaltigkeit verpflichtet. Das Umweltdruckhaus gestaltet den Produktionsprozess vollständig umweltfreundlich, was sich beispielsweise beim Banner-Druck, lösemittelfrei auf PP-Material (abbaubar) zeigt.
Beim Wirtschaftsforum gab es auf dem Umweltdruckhaus-Betriebshof an der Klusriede 23 allerlei Modelle zu sehen. Die Chance, den Tesla bei einer Probefahrt zu erleben, wurde vielfach genutzt. Das einzigartige Beschleunigungserlebnis ließ allen Testfahrern die Knie zittern. Auch die BMW-, Renault- oder Citroen-Modelle wurden bestaunt und bewegt. Der Energieversorger RWE zeigte, wie eine Ladesäule mit einer Solaranlage kombiniert wird – passend zum strahlenden Sonnenschein. Für Dirk Breuckmann, Chef des Maritim Airport Hotels, ist das nichts Neues. Längst stehen den Hotelgästen E-Ladesäulen zur Verfügung und werden auch genutzt. Bürgermeister Mirko Heuer bestätigte gute Erfahrungen seiner Mitarbeiter in der Stadtverwaltung bei der Nutzung der sechs städtischen E-Autos. Die seien absolut empfehlenswert, allerdings sei Sorgfalt beim Abschätzen von Reichweiten erforderlich.
„So falsch kann das Thema Elektromobilität nicht sein, denn wenn meine Mitarbeiter die Wahl haben, fahren sie elektrisch und nicht mit Verbrennungsmotoren“, sagt Thomas Rätzke. Der Chef des Umweltdruckhauses hat seit drei Jahren Erfahrung mit elektrisch betriebenen Dienstfahrzeugen und ist positiv überzeugt, nicht nur in Bezug auf den Fahrspaß, sondern auch wegen der Wirtschaftlichkeit. Die Umweltbilanz, wie viel Kohlendioxid eingespart wird, eine ohnehin nur theoretische Rechnung, gerate zur Nebensache.