Ehrenamtliches Engagement gewürdigt

Regionspräsident Hauke Jagau und Sozialministerin Aygül Özkan unterzeichnen den Vertrag über die Vergabe der Ehrenamtskarte.

Sozialministerin und Regionspräsident überreichen Ehrenamtskarten

Langenhagen. Premiere in der Region Hannover: 31 Frauen und Männer haben jetzt die Niedersächsische Ehrenamtskarte erhalten. Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan und Regionspräsident Hauke Jagau überreichten die Auszeichnung, die mit zahlreichen Vergünstigungen verbunden ist, im Haus der Region in Hannover. Zuvor hatten Jagau und Özkan einen Vertrag zwischen der Region Hannover und dem Land Niedersachsen über die Vergabe der Ehrenamtskarte unterzeichnet.
Die 31 Frauen und Männer wurden stellvertretend für zahlreiche ehrenamtlich engagierte Menschen gewürdigt. 99 Personen aus den 20 Städten und Gemeinden der Region außerhalb der Landeshauptstadt hatten sich im ersten Anlauf um die Ehrenamtskarte beworben. Diejenigen, die bei der Feierlichkeit im Regionshaus nicht dabei waren, erhalten die Karte jeweils an ihrem Wohnort.
Sechs Personen aus Langenhagen wurde mit der Ehrenamtskarte ausgezeichnet: Hans Bussius, Christa Donath, Elke Folchnandt und Ursula Kathmann sind seit längerer Zeit in der Langenhagener Tafel aktiv und bauen durch ihre Arbeit Brücken zwischen Hilfsbedürftigen, die Lebensmittel benötigen, und Helfenden, die diese spenden, wie es in der Laudatio hieß. Brigitte Basczik ist Leiterin des Seniorenkreises der St.-Paulus-Kirchengemeinde, ist außerdem im Besuchsdienst aktiv, organisiert Seniorenveranstaltungen, leitet den Frauenkreis, verteilt die Kirchenzeitung und arbeitet darüber hinaus ebenfalls bei der Langenhagener Tafel mit. Siegfried Ristig schließlich engagiert sich als zweiter Vorsitzender und Jugendwart für di Langenhagener Akkordeonfreunde. Er organisiert Konzerte, Übungsfreizeiten und Konzertreisen ins In- und Ausland, bringt seine Erfahrungen in die Vorstandsarbeit des Stadtjugendringes und in das Organisationsteam für den Stammtisch der Vereine ein.
„Unsere Gesellschaft wäre in dieser Form nicht denkbar ohne ehrenamtliches Engagement“, betonte Regionspräsident Hauke Jagau. „Wer sich freiwillig für die Menschen in seiner Umgebung oder auch darüber hinaus einsetzt, leistet einen unschätzbaren Beitrag für die Gesellschaft. Tatsächlich gibt es in Deutschland keine Alternative mehr zum ehrenamtlichen Engagement. Wer glaubt, diese Leistungen könne auch der Staat übernehmen, täuscht sich.“
Wer mindestens 18 Jahre alt ist und sich pro Woche mindestens fünf Stunden oder 250 Stunden im Jahr freiwillig und ohne Bezahlung für das Gemeinwohl engagiert, kann die Ehrenamtskarte beantragen. Voraussetzung ist, dass er oder sie bereits seit mindestens drei Jahren ehrenamtlich tätig ist und dies auch weiterhin tun will. Zum Dank gibt es gegen Vorlage der Karte in vielen Institutionen und Einrichtungen Vergünstigungen. Das reicht von ermäßigtem oder freiem Eintritt bei kulturellen Veranstaltungen über Ermäßigungen in Bädern und Büchereien bis hin zum Rabatt beim Kauf von Führern und Tourenkarten im Bürgerbüro der Region Hannover. Niedersachsenweit können die Besitzer der Karte damit sparen. Eine Übersicht der Vergünstigungen ist unter www.freiwilligenserver.de zu finden.

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