Ehrennadeln für Budzinski, Wildhagen und Pigors

Der Vorstand des Langenhagener Sportrings (von links): Pressereferent Henning Nordmeier, Vizepräsident Marcel Neure, Präsidentin Michaela Henjes, Sportreferent Thomas Drewitz, Schriftführerin Katja Brodersen, zweiter Vizepräsident Norbert Naethe und Schatzmeister Jürgen Pigors. (Foto: D. Lange)

Vorstand des Sportrings für weitere zwei Jahre im Am bestätigt

Langenhagen (dl). Mit der Wahl ihres Vorstands hat sich die Sportringversammlung nicht allzu lange aufgehalten. Die Vertreter der 32 anwesenden Vereine wählten ebenso zügig wie einstimmig die Präsidentin Michaela Henjes, Vizepräsident Marcel Neure und Schatzmeister Jürgen Pigors für weitere zwei Jahre im Amt. Jürgen Pigors wurde darüber hinaus zusammen mit Oliver Badzinski vom Verein für Breitensport und Jürgen Wildhagen von der Rollstuhlsportgemeinschaft mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Langenhagen sei, was die Sportförderung angeht, sehr gut aufgestellt, betonte Bürgermeister Heuer auf der Versammlung des Sportrings. „Seit 47 Jahren gelingt es dem Sportring, alle Vereine Langenhagens an einen Tisch zu bekommen“, fügte er hinzu. Nachdem der Vertrag mit der Stadt für Vereine mit Nutzungsverträgen schon vor einiger Zeit angepasst wurde, so konnte er im vergangenen Jahr nun auch festgeschrieben werden, auch wenn die Fördergelder in Höhe von 250.000 Euro bereits seit zwei Jahren gewährt wurden. Deren Auszahlungstermin wurde außerdem auf den 1. März vorverlegt. „Die übrigen Fördergelder werden ausgezahlt, wenn der Haushalt der Stadt für 2016 genehmigt ist“, sagte die Präsidentin des Sportrings in ihrem Bericht. In einer seiner letzten Haushaltssitzungen stellte der Rat dem Bürgermeister ein Budget von 30.000 Euro für Sonderförderungen zur Verfügung, unter anderem auch für den Sport, allerdings nur für Maßnahmen außerhalb der Sportförderrichtlinien. Das Vorhaben des Rates, die Sportförderrichtlinien zu überarbeiten und transparenter zu gestalten, wird von Seiten des Sportrings allerdings mit Skepsis betrachtet. „Noch mehr Transparenz sei nicht möglich§, sagte Henjes und ist sich in diesem Punkt einig mit der Verwaltung. Diese hat für die Politik einen Fragebogen erarbeitet, um im Rat dazu erst einmal ein Meinungsbild abzufragen. Aus dem Schwimmausschuss wurde Kritik laut, der Sportring nehme die Wünsche der Schwimmer im Eigenbetrieb Bad, in dem der Sportring als beratendes Mitglied tätig ist, nicht ausreichend wahr. „Weder wurden weitere Wünsche außer den bereits bekannten an den Sportring herangetragen, noch wurde zu den Sitzungen des Schwimmausschusses eingeladen“, sagte die Sportringpräsidentin und wunderte sich, „dass bei den Bürgerfragestunden in den Rats- und Ausschusssitzungen nur selten Mitglieder des Schwimmausschusses anwesend seien“. Sie sagte aber zu, in dieser Sache weiterhin am Ball zu bleiben. Bisher seien im Ausschuss Eigenbetrieb Bad allerdings weder die Öffnungs- und Nutzungszeiten noch die Eintrittspreise thematisiert worden. Das gilt auch für Godshorn. Dort werden die Trainingszeiten für die Vereine bis zur Eröffnung des neuen Bades auf jeden Fall gewährleistet bleiben. Henjes kündigte an, dass der Sportring bei der Stadt Fördergelder beantragen werde als Ausgleich für den Fall, dass die Eintrittspreise für die Vereine künftig höher ausfallen sollten als bisher. Für Vereine, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren, bietet der Regionssportbund (RSB) eine finanzielle Unterstützung an. Zuschüsse für Projekte, Material, Bekleidung oder auch Zuschüsse für Übungsleiter können vergleichsweise unbürokratisch beim RSB beantragt werden. Infos dazu finden sich im Netz auf www.rsbhannover.de oder
www.sport-integriert-niedersachsen.de