"Ein Aha-Erlebnis beim Betrachter"

Freuen sich über viele positive Feedbacks: Jan Bröker von der Stadt Langenhagen (von links), Ulrike Jagau, Gabriele Spier und Joachim Vogler von GLIEM. (Foto: O. Krebs)

GLIEM ist jetzt beim Geodatenportal der Stadt vertreten

Langenhagen (ok). Mit den Bebauungsplänen fing im November alles an; ein Service für die Bürger und Ratsmitglieder, der seit November auf dem Geodatenportal der Stadt Langenhagen zu finden ist. Und jetzt ist das Angebot noch in Sachen Kultur erweitert worden.  Die 103 GLIEM-Standorte sind jetzt in das System eingepflegt worden und können künftig ebenfalls mit dem Geodatenportal aufgerufen und erkundet werden. Sieben Standorte sollen übrigens noch dazukommen, die Schilder warten quasi nur darauf, aufgestellt zu werden. Aber bei 120 soll dann auch Schluss sein. Joachim Vogler aus der GLIEM-Arbeitsgruppe: "Wir wollen das nicht inflationär handhaben, es soll schon noch ein Aha-Erlebnis beim Betrachter ausgelöst werden." Zurück zum Geodatenportal – übersichtlich und leicht bedienbar auf jedem Smartphone oder Tablet gestaltet. So ist die Legende beispielsweise nach Arten der Denkmale eingeteilt, kann aber auch auf Ortsteile eingegrenzt werden. Auche ein Filter-, Positionierungs- und Suchfunktion ist möglich. Einfach mal ausprobiieren! Der Benutzer wird mit Kurzinformationen versorgt, kann eine Verbindung zu seiner Stadt herstellen. Auf der Homepage der Stadt Langenhagen stehen ausführliche Informationen zu GLIEM (Ganz Langenhagen ist ein Museum). Und über den Menüpunkt "Bürgerservice" gelangen Interessierte zum Geodatenportal. Eine weitere Zugangsmöglichkeit ist der QR-Code an den einzelnen Punkten. Eine spezielle App wandelt die Schrift ins gesprochene Wort; Tafeln in Blindenschrift seien wegen Verschmutzung unpraktikabel. Joachim Vogler, der viele positive Feedbacks bekommen hat: "So gibt es noch mehr Möglichkeiten, um die Stadt kennen zu lernen." Langenhagen sei bereit für virtuelles Museum – der nächste Schritt, den GLIEM gehen will. Doch zunächst einmal haben Gabriele Spier, Ulrike Jagau und Joachim Vogler die Punkte 104 bis 110 fest im Visier. Erst einmal physisch an Ort und Stelle und dann natürlich auch im Geodatenportal der Stadt Langenhagen. So wird die Pfadfinderschaft in ihrem neuen Heim am Silbersee bedacht, an die Kreuzwippe in Engelbostel kommt ein Schild, genauso wie an den Findling Hainhäuser Weg/Edderweg, der mit der Hubertusjagd und dem Kronprinzen zusammenhäng. Weitere Objekte und Personen, die bedacht werden: Emil Berliner, Gräberfeld Godshorn, Haus Waldersee und das so genannte Kübbungshaus am Kielenkamp in Godshorn. Erklärungen: Kübbungen sind die nicht tragenden Seitenschiffen bei bestimmten Häuserformen. Und auch die Entmunitionierung des Silbersees soll in Zukunft ein Thema sein.