Ein Anlaufpunkt in der Kernstadt

So soll es auch in Zukunft sein: Bei der Eröffnung wurden viele interessante Gespräche geführt.Foto: O. Krebs

DRK-Stützpunkt an der Kastanienallee eröffnet

Langenhagen (ok). Alles unter einem Dach: Die DRK-Sozialstation gibt es bereits seit mehr als 30 Jahren, jetzt sind im Stützpunkt an der Kastanienallee noch die Tagespflege und der Treffpunkt hinzugekommen. Das sei ein wichtiger Tag fürs DRK und eine sinnvolle Ergänzung des Angebots, betonte Bürgermeister Friedhelm Fischer – die Stadt hat bei der Suche nach einem geeigneten Objekt mitgeholfen und übernimmt für die kommenden fünf Jahre auch die monatliche Miete von rund 800 Euro – bei der offiziellen Eröffnung. Thomas Dettmer, Vorstand des DRK in der Region Hannover, gab den Ball gleich zurück, dankte der Stadt Langenhagen für den umkomplizierten und unbürokratischen Ablauf bei den Umbau- und Renovierungsarbeiten. „In Langenhagen gehen fürs Rote Kreuz Dinge, die woanders nicht gehen“, so Dettmer. Gesine Saft , DRK-Vorsitzende in Langenhagen, freute sich, dass es jetzt einen Anlaufpunkt in der Kernstadt gebe, der von einem „prima Team von starken Frauen“ geleitet werde. Gleich in der nächsten Woche gehe es im DRK-Treffpunkt für Jung und Alt los, die Kartenspielgruppe stehe schon in den Startlöchern. Und in Sachen Tagespflege gebe es jetzt eine Entlastung der Angehörigen, die mit der Pflege oftmals überfordert seien. Gesine Saft zeichnete den Weg der Umbau- und Renovierungsarbeiten an der Kastanienallee noch einmal humorvoll nach und machte deutlich, dass sie auf der handwerklichen Ebene so einiges dazugelernt habe: „Wussten Sie, dass der Wasserhahn im Küchenbecken unbedingt in hohem Bogen am Becken installiert werden muss, damit man einen Wischeimer darunter stellen kann?“, fragte Gesine Saft bei der Eröffnung in die Runde und schaute ungläubig, als sie doch viele nickende Köpfe sah. Bürgermeister und Sanitärfachmann Friedhelm Fischer hatte sogar noch einen Tipp für die Vorsitzende des Roten Kreuzes parat: Eine Alternative sei der Schwenkhahn mit Flexschlauch. Ohne Alternative ist allerdings das große Engagement der vielen Ehrenamtlichen bei der Aktion, zu dem die Kastanie fast vor der Haustür passt. Der Baum der Ehrenamtlichen, der vor einigen Jahren vom Bürger- und Heimatverein Langenhagen, der Kreissiedlung (KSG), dem Vermieter der Räume, und der Stadtverwaltung „erfunden“ worden ist.