Ein Beitrag der Solidarität

Engagierte brauchen Unterstützung 365 Tage im Jahr

Langenhagen. „Der 5. Dezember ist Internationaler Tag der Freiwilligen und Anlass, den 23 Millionen bürgerschaftlich engagierten Menschen in unserem Land zu danken“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks. „Engagierte brauchen allerdings Unterstützung und Anerkennung 365 Tage im Jahr“, betont die Abgeordnete. Ob im Sport- oder Musikverein, in Kirchen, in Eltern- und Umweltinitiativen, bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Sanitäts- und Rettungsdienst oder in Parteien und Gewerkschaften – wer sich freiwillig engagiere, leiste Tag für Tag einen Beitrag für den solidarischen Zusammenhalt unserer Gesellschaft und für eine lebendige Demokratie. Marks weiter: „Freiwillige brauchen die Politik als verlässlichen Partner an ihrer Seite. Die SPD hat in Regierungsverantwortung die Grundlagen für das Engagement durch Verbesserungen im Vereinsrecht, bei Haftungsfragen und im Unfallschutz ausgebaut. Das Spenden und Stiften wurden erleichtert und transparenter. Wir haben die Jugendfreiwilligendienste ausgebaut und neue Einsatzfelder zum Beispiel in den Sportvereinen und bei Jugendkunstschulen geschaffen. Für die Älteren haben wir die Möglichkeit eines generationenoffenen Freiwilligendienstes geschaffen.“
Der SPD ist es wichtig, die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt weiter zu verbessern. „Die Vorschläge der SPD-Bundestagsfraktion zur Verbesserung der Rahmenbedingungen werden von der Bundesregierung jedoch ignoriert und Versprechungen nicht eingelöst“, so Marks. Die Abgeordnete kritisiert außerdem, dass Hartz-IV-Empfänger zukünftig für ihr bürgerschaftliches Engagement von der Bundesregierung abgestraft würden. Wer für sein Engagement eine Aufwandsentschädigung erhalte, soll diese nach den Plänen der Bundesregierung 1 zu 1 von seinen Leistungen abgezogen bekommen. „Alle ehrenamtlich arbeitenden Menschen sollten die selbe Unterstützung und Anerkennung von Seiten der Politik erhalten“, fordert die Bundestagsabgeordnete.