Ein beschwingter Auftakt

Zelleriebrüder- und Schwestern mit Nachwuchs (von links): Markus und Elisabeth Pape, Karin Eggers. (Foto: D. Lange)

Kulturfestival läuft noch die ganze Woche lang

Langenhagen (dl). Im August 2015 erst, also vor gut einem Jahr, übernahm Anneke Bazuin den Vorsitz des Langenhagener Kulturrings, was sich zunächst einfacher anhört, als es tatsächlich war. Zusätzlich galt es nämlich auch, für 2016 die mittlerweile zwölfte Ausgabe des Langenhagener Kulturfestivals zu organisieren und wer sich ein wenig in diesem Metier auskennt, weiß, dass ein Jahr Vorbereitungszeit dafür häufig nichts anderes bedeutet als: man ist mit allem schon ziemlich spät dran. Doch die gebürtige Holländerin aus der Nähe von Groningen spuckte in die Hände und stellte sich mutig und gemeinsam mit ihren Vorstandskollegen der bevorstehenden Aufgabe. Am Montag nun konnte sie den Gästen, die zur Auftaktveranstaltung im Rathaus gekommen waren, für die kommende Woche ein prall gefülltes und abwechslungsreiches Programm an vorstellen. An vier verschiedenen Spielorten wird es mit Langenhagener Künstlern viel Musik geben, dazu Kabarett und orientalischen Bauchtanz. Bei der Auftaktveranstaltung im Rathaus eröffnete der Liedermacher Achim Clasen die kleine Feier zum Start des Festivals zunächst mit zwei Liebesliedern und dem alten Schlager aus den 20er Jahren von einem Papagei, der keine harten Eier frisst. Ein sehr textsicheres Publikum konnte zumindest den Refrain dazu einwandfrei mitsingen. Die Zelleriebrüder- und Schwestern präsentierten anschließend drei mittelalterliche Trinklieder, bevor dann schließlich der gemischte Brinker Chor unter der Leitung von Eugen Adel im Ratssaal das erste Konzert des Festivals gab.