Ein besonderer Tag mit Tradition

Kam mit vielen Ehemaligen ins Gespräch: Bürgermeister Friedhelm Fischer (links) mit Winfried Fritz.

Knapp 100 ehemalige Stadtbeschäftigte kamen am Donnerstag ins Rathaus

Langenhagen. Zum 22. Mal hatte die Stadt Langenhagen am Donnerstag, 30. Oktober, ihre ehemaligen Beschäftigten zu einem geselligen Nachmittag ins Rathaus eingeladen. Knapp 100 Personen folgten der Einladung und nahmen im Ratssaal an den als Kaffeetafel eingedeckten Tischen Platz. Das besondere Ambiente gehört zur Tradition dieser Veranstaltung so wie für viele der „Ehemaligen“ ein überpünktliches Erscheinen. Bereits eine Stunde vor Beginn trafen die ersten Gäste im Rathaus ein, um vorab das Gespräch auch mit noch aktiven Beschäftigten zu suchen.
„Dass heute so viele zum Ehemaligen-Treffen gekommen sind, zeugt von einer Verbundenheit von Ihnen mit Ihren ehemaligen Arbeitgeber und Ihren ehemaligen Kolleginnen und Kollegen“, hob Bürgermeister Friedhelm Fischer die Bedeutung dieses Tages hervor. Doch bevor er ganz der Tradition folgend den Anwesenden von den Ereignissen des vorangegangenen Jahres berichtete, nutzte Fischer am vorletzten Tag seiner Amtszeit die Gelegenheit für ein persönliches Anliegen. Auf die vergangenen acht Jahre zurückblickend stellte er fest: „Der Umgangston hat sich verschlechtert“, was den Stadtbeschäftigten durchaus zu schaffen mache.
Wie das Miteinander unter anderem von Verwaltung und Politik verbessert werden könne, dafür habe er kein Patentrezept. Er würde sich jedoch wünschen, dass auch unter einer hohen Arbeitsbelastung Kommunikationswege wie eine E-Mail entschleunigt würden, da unter Zeitdruck geschriebene und versendete Worte beim Empfänger zu Missverständnisse führen könnten.
Eindeutig war Fischers Bericht über die Entwicklung des Haushaltes und die Investitionen der Stadt in verschiedenste Bereiche – wie etwa der Ausbau der Straßen, der Schulen und den Kindertageseinrichtungen. Hinsichtlich der Krippen erläuterte er knapp, dass Langenhagen über der geforderten Quote läge und derzeit für etwa 40 Prozent der Kleinkinder eines Jahrganges Krippenplätze bereithalte. Diese Zahl kontinuierlich zu erhöhen, stelle ebenso eine Herausforderung dar wie die Einführung einer dritten Fachkraft in den Krippengruppen. „Das hat Auswirkungen auf die Personalkosten“, so Fischer.
Weitere Ausblicke gab Fischer nicht. „Ich wünsche für die weitere Entwicklung Langenhagens alles Gute“, sagte er, bevor er den offiziellen Teil beendete und damit den geselligen Teil des Nachmittages einläutete.