Ein farbenfrohes Schwimmbad-Relikt

Die vier beteiligten, damals noch selbstständigen, Gemeinden, die auf der Erinnerungstafel festgehalten worden sind. (Foto: P. Steffen)

Erinnerungstafel jetzt im Vinnhorster Rathaus zu sehen

Godshorn/Vinnhorst (ok). Die Schließung des Godshorner Bades nach 45 Jahren tat sicherlich auch vielen Bürgern aus Vinnhorst – dem hannoverschen Stadtteil gleich nebenan – weh. Viele Vinnhorster haben an der Berliner Allee das Schwimmen gelernt und zum Teil seit Jahrzehnten im Wasser ihre Bahnen gezogen. Außer Vinnhorst waren 1972 noch die damals selbstständigen Gemeinden Schulenburg, Engelbostel und Godshorn am Bau beteiligt. Eine „schwergewichtige Erinnerungstafel“ auf Fliesen mit den Wappen der vier Gemeinden, die bisher im Hallenfreibad Godshorn zu finden war, hat jetzt der Arbeitskreis Stadtteilgeschichte erworben. Das Relikt kann noch einige Zeit in der Ausstellung des Geschichtskreises über Vinnhorst, die Hobby-Regionalhistoriker Wolfgang Leonhardt maßgeblich initiert hat, in den Räumen des ehemaligen Rathauses begutachtet werden. Im ehemaligen Vinnhorster Rathaus am Rathausplatz ist heute die Kulturgemeinschaft Vinnhorst beheimatet. Ab 10 Uhr ist dort von Montag bis Donnerstag geöffnet. Mehr unter www.kultur-in-vinnhorst.de.