Ein Fest der Begegnung

Das Fest der Begegnung ließ Kaltenweide noch ein bisschen mehr zusammenwachsen. Foto: G. Gosewisch

Kitas und Grundschule sorgten für Unterhaltung

Kaltenweide (gg). Am Anfang stand die Idee, im schnell wachsenden Kaltenweide eine Verbindung zu schaffen zwischen Alt und Neu sowie Jung und Alt. Diese Idee brachte das Pastorenehepaar Straeck wie einen Stein ins Rollen, als es im vergangenen Jahr in seiner Tätigkeit für die Matthias-Claudius-Kirche einen besonderen Beitrag für die Gemeinschaft in Kaltenweide leisten wollte. In Form eines Straßenfestes mit Informationsständen und einer Bühne mit Unterhaltungsprogramm wurde diese Idee jetzt in der Helene-Lange-Passage mit ein bisschen Verspätung verwirklicht. „Eigentlich sollte das Fest schon früher stattfinden“, erklärte Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr. „Mit Rücksicht auf den Ramadan haben wir es aber verschoben, denn die muslimischen Mitbürger hätten sonst nicht mitfeiern können.“
In seiner Eröffnungsansprache begrüßte Langrehr Bürgermeister Friedhelm Fischer sowie den Chef der Entwicklungsgesellschaft, Jens Monsen, die als Ansprechpartner für Fragen rund um das Weiherfeld ebenso vor Ort waren wie Hamidou Bouba und Ilhan Ünsal vom Integrationsbeirat. Als „absolut easy“ beschrieb der Ortsbürgermeister die Organisation im Vorfeld des Festes, die eher ein Selbstläufer nach kurzen Absprachen gewesen sei.
Mit Informationsständen vertreten waren die Grundschule Kaltenweide und ihr Förderverein, das Montessori-Kinderhaus, die Kita Arche, der Jugendtreff Kaltenweide, die Lernhilfe Kaltenweide, das DRK-Familien-Zentrum Weiherfeld, der AWO-Ortsverein Kaltenweide, das Familienzentrum Sonnenblume, das Senioren- und Pflegeheim Margeritenhof sowie die Initiative für afghanische Lebensart der Familien Bahar und Ghoeyani. Die Spielangebote der Ortsfeuerwehr Kaltenweide, die mit einem Einsatzwagen vor Ort war, begeisterten mit kühlem Nass bei hochsommerlichen Temperaturen. Logistische Unterstützung lieferten spontan und großzügig die Geschäftsführungen des Rewe-Marktes und der Oliven-Apotheke, wofür sich Wolfgang Langrehr ausdrücklich bedankte. Die DRK-Kita durfte sich über eine Spende des Restaurants Freshhouse freuen, die Kita Sonnenblume über eine Spende von Gardinen Schönberg aus Langenhagen. Große Wiedersehensfreude gab es rund um Ilka und Burkhard Straeck: Sie freuten sich sehr, dass trotz ihres Pfarrstellenwechsels das Fest realisiert wurde.
Die Kindertagesstätten und die Grundschule sorgten für das Programm auf der Bühne: Mit einem „Tanz der Kulturen“, dem Kinderzirkus und der Aktion „Trommeln, was das Zeug hält“ zeigten die Kitakinder, was sie können. Weitere musikalische Unterhaltung lieferten die Arbeitsgemeinschaft Accordeon und der Chor der Grundschule sowie mit viel Stimmung das Young Spirit Orchestra des Schützenvereins Kaltenweide.