Ein Geschenk der IGS an die Stadt
5.000 Menschen feierten ein märchenhaftes Geburtstagsfest
Langenhagen (he). Ein Geschenk für die ganze Stadt sollte es sein, und viele Langenhagener nahmen dieses Geschenk gerne an: Rund 5.000 Menschen feierten am Freitag auf dem Freigelände der IGS den 40. Geburtstag der Schule. Gemeinsam mit allen Schülerinnen und Schülern sowie dem gesamten Lehrerkollegium tauchten die Gäste in einen Märchengarten ein – gefeiert wurde eine festliche Ballnacht im Märchenschloss, bevölkert von König und Königin und unzähligen märchenhaften Wesen.
Schulleiter Wolfgang Kuschel, angemessen in schweren Samtbrokat gekleidet, las einführende Worte aus einer langen Schriftrolle und erinnerte an die Gründung der Integrierten Gesamtschule aufgrund der Initiative zahlreicher Eltern vor vier Jahrzehnten – die drei Buchstaben IGS seien wohl am besten mit „immer gut für Schüler“ gleichzusetzen, stellte er dabei fest. Zu welch großem Engagement die Schülerschaft der IGS bereit ist, zeigte sich den Gästen an diesem Tag an vielen Stellen: Im Märchenschloss wie im Hexenwald, im Winterland wie im schlafenden Schloss, im Zwergenwald genauso wie in der Geisterbahn bewirteten Schülerinnen und Schüler ihre Gäste mit Liebestränken und Brunnenelixier, rosa Zuckertörtchen oder einfach einer schlichten Bratwurst, zeigten kleine Theaterstücke, rappten und machten Musik, hielten märchenhafte Spielangebote bereit oder ließen die Besucher in die Zukunft schauen. Die ganze märchenhafte Vielfalt, eingebunden in die Geschichte eines Menschenmädchens, das den Zugang zur Welt der Märchenwesen findet, zeigte sich in zwei großen Paraden zu Beginn und zum Abschluss des Festes.
Eine organisatorische und logistische Meisterleistung hatten im Vorfeld Hendrik Becker und Alide Salih vollbracht – ihnen gelang mit Unterstützung des gesamten IGS-Kollegiums und vieler Eltern das Kunststück, 1.500 Akteure unter einen Hut zu bringen, für eine wunderbare Ausstattung zu sorgen und sich auch von kleinen oder größeren Pannen nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Selbst als am Freitagvormittag die Hiobsbotschaft eintraf, dass die gesamten bestellten Lebensmittel nicht, wie abgesprochen, geliefert werden konnten, fand sich noch eine Lösung. Die unverschuldete Panne nahm im Übrigen noch einen guten Ausgang: Der Caterer entschuldigte sich mit einer großzügigen Spende für die böse Überraschung.




