Ein Jubiläum an der Paracelsus-Klinik

Sehen die Paracelsus-Klinik mitten im Herzen Langenhagens (von links): Ulrike Jagau (GLIEM), Pflegedienstleiter Nils Dettmann, Christa Röder (GLIEM), Verwaltungsdirektor Martin Steigleder, Chefarzt Michael Neubauer und Joachim Vogler (GLIEM).Foto: O. Krebs

GLIEM: Bisherige 75 Standorte sind in Broschüre zusammengefasst

Langenhagen (ok). Die Paracelsus-Klinik scheint ein Ort für GLIEM-Jubiläen zu sein: Die 50. Tafel steht hier schon am Klinikteich, weist auf die erste Badeanstalt in der Flughafenstadt hin. Und jetzt hat das GLIEM-Team direkt neben dem Eingang das 75. Schild aufgestellt, dass die lange Historie des früheren Krankenhauses am Silbersee zeigt, die 1962 nach nur einjähriger Bauzeit errichtet worden ist. Schon 1959 haben die ganz junge Stadt Langenhagen und Chirurg Stefan Buthner einen Erbpachtvertrag über das etwa 30.000 Quadratmeter große Grundstück am Silbersee geschlossen. Am Anfang waren es noch 12 Betten, mit dem Erweiterungsbau sind 70 dazugekommen. 1982 dann der Besitzerwechsel, ab sofort gehört das Krankenhaus zum Verbund der Paracelsus-Kliniken. Erneuerungen und Erweiterungen stehen in den nächsten Jahrzehnten im Blickpunkt, zuletzt ist 2009 ein neuer OP-Saal für rund 1,95 Millionen Euro entstanden. Ihr 30-jähriges Bestehen feierte die Paracelsus-Klinik am Silbersee 2012, damals gleichzeitig 50. Jahrestag des Klinikgebäudes. Seit vergangenem Jahr hat die Klinik ihren Schwerpunkt gewechselt, ist seit 2013 Klinik für Orthopädie und Sporttraumatologie. Die Abteilung Geburtshilfe ist im Juni dieses Jahres geschlossen worden. Nahezu 50.000 Kinder sind hier geboren worden. Joachim Vogler machte deutlich, wie wichtig das Krankenhaus für die Flughafenstadt ist: „Sie sind mitten im Herzen der Langenhagener.“
Übrigens: Alle 75 Standorte sind in einer informativen Broschüre zusammengefasst worden. Die gibt es für eine Schutzgebühr von sieben Euro bei GLIEM-Mitarbeiterin Gabriele Spier unter der Telefonnummer (0511) 7 24 74 99.