Ein Krokodil am Elbestrand?

Die Künstlerin Nana Petzet formte eine Vision zur Flußzone. (Foto: Kunstverein)

Vortrag von Nana Petzet am 24. Juli

Langenhagen. Die Hamburger Künstlerin Nana Petzet streift in ihren humorvollen und gründlich genauen Forschungen immer wieder die Verbindungen von Kunst und Wissenschaft. Nach internationalen Projekten zu Müll und Recycling interessiert sie sich verstärkt für Tier und Pflanzenwelt sowie Verhaltensforschung. So kategorisierte und dokumentierte sie filmisch die Tier und Pflanzenwelt eines der letzten Biotope im Hamburger Hafen. Die Intention dieses Kunstprojekts im öffentlichen Raum war, den bisher als Altlastverdachtsfläche und Hafenerweiterungsgebiet definierten Brachraum mit künstlerischen Mitteln in seinem Wert sichtbar zu machen und seine Neubewertung anzustoßen.
Mit der Galerie für Landschaftskunst arbeitete Nana Petzet bereits im indisch-deutschen Gemeinschaftsprojekt Yamuna-Elbe zusammen. Daraus entwickelte sich die Mitarbeit am Projekt „Freie Flußzone Süderlebe“, das zur Zeit im Kunstverein Langenhagen zu sehen ist.
Ursula Schöndeling hat die künstlerische Leitung und Geschäftsführung im Kunstverein inne und kündigt an: "Nana Petzet gibt Auskunft über ihre künstlerische Vorgehensweise und neuen Forschungsgebiete." Ihr Vortrag ist am Sonntag, 24. Juli, um 15.30 Uhr im Kunstverein, Walsroder Straße 91A zu hören.
Weitere Informationen, auch zu den Öffnungszeiten des Kunstvereins, sind auf der Internetseite www.kunstverein-langenhagen.de zu finden.