Ein Name für Umweltschutz

Rat der Stadt Langenhagen votiert mehrheitlich für Klimaschutzmanager

Langenhagen (ok). Ist es ein Argument, in Langenhagen etwas nicht umzusetzen, weil es Anderen noch viel schlechter gehe? Für die meisten Ratsmitglieder sicher nicht, für den AfD-Ratsherrn Herbert Klever sicher schon. Durch die Mehrung der Weltbevölkerung verpufften die Effekte für Langenhagen in Sachen Klimaschutz quasI, der Job eines so genannten Klimaschutzmanagers sei somit quasi obsolet. Für die anderen Ratsmitglieder, die nicht zur Fraktion der AfD gehören, ein absolutes No Go. Die Stelle sei auf drei Jahre befristet, koste die Stadt lediglich 80.000 Euro. "Dafür gibt es eine Menge Handlungsempfehlungen", sagt Ratsherr Wilhelm Behrens (Unabhängige). Und für Maren Rietschel (Grüne) bekommt Umweltschutz so einen Namen. Matthias Gleichmann machte deutlich, dass die Bundesregierung bis zum Jahre 2050 die Decarbonisierung als Ziel ausgegeben habe. Im Klartext: Kein Öl, keine Kohle, kein Gas mehr. Nur noch regenerative Brennstoffe. Letztendlich waren bei der Abstimmung nur die vier Ratsmitglieder der AfD gegen den Aufbau eines Klimaschutzmanagements und Controllings sowie die Einstellung eines Klimaschutzmanagers.