Ein neuer Wirt übernimmt das Ruder

Die Familie Günaydin übernimmt das Vereinsheim des TSV KK ab 1. März. Erleichterung beim 1. Vorsitzenden Oliver Kussauer (rechts).Foto: O. Krebs

Und: Vorstand beim TSV KK ist wieder komplett

Krähenwinkel (ok). Die schlechte Nachricht: Jörg Donners Gastspiel als Vereinswirt beim TSV KK ist nach einen Jahr beendet. Aber die Gute folgt sogleich: Nachfolger sind bereits gefunden, sie übernehmen das Vereinsheim am Waldsee ab 1. März; der Betrieb geht nahtlos weiter. Die Familie Günaydin aus Langenhagen wird als Familie auftreten; alle Feste, die Jörg Donner angenommen hatte, werden über die Bühne gehen. Das versicherte der alte und neue Vereinsvorsitzende Oliver Kussauer. Die Chemie zwischen dem Gastronom und den Mannschaften im Verein habe einfach nicht gestimmt, vielleicht habe ihn sein Bauchgefühl im Stich gelassen, als er sich für Jörg Donner entschieden habe. Nur: Ein „Trinkgelage auf dem Parkplatz gegenüber“, um dem Wirt gegenüber Macht zu demonstrieren, habe das Fass letztendlich zum Überlaufen gebracht; Jörg Donner von seinem Kündigungsrecht Gebrauch gemacht. Doch mit Metin, Musa, Martin, Julia und Maike Günaydin soll es nun voran gehen – der Vater ist schon seit 40 Jahren in der Gastronomie tätig, ein Bruder kennt den Verein von klein auf. Gute Voraussetzungen, um nicht wieder eine Bauchlandung zu erleben. Oliver Kussauer machte in seiner Rede noch einmal deutlich, welche Vorbildfunktion jeder Einzelne im Verein habe. Schlechtes Benehmen, Rufschädigung, Egoismus und Vandalismus gingen überhaupt nicht.
Zum Thema „Wir sind ein Verein“ passt auch der Antrag von Mitglied Sven Ubben, der sich dafür ausspricht, dass jedes Mitglied ab 16 Jahren zehn Arbeitsstunden im Jahr übernehmen soll; für Jüngere deren Eltern. Wer sie nicht übernimmt, müsse zehn Euro pro Stunde zahlen. Von den Mitgliedern wurde allerdings zu denken gegeben, dass es wenig bringe, wenn Arbeit ins Haus geholt würde, das Zusammengehörigkeitsgefühl müsse durchaus gestärkt werden. Auch die Durchsetzbarkeit, die Eltern der Jüngeren in die Pflicht zu nehmen, wurde stark angezweifelt. Im nächsten Jahr will der Vorstand über den Antrag nachdenken und diskutieren, für die Jahreshauptversammlung 2015 einen Beschlussvorschlag ausarbeiten.
In der Führungsetage bekommt der bisherige Vorstand, der wiedergewählt wurde, Unterstützung. Zum ersten Mal seit vielen Jahren gibt es beim TSV KK einen stellvertretenden Vorsitzenden Sport. Für Martin Heins aus der Tischtennnissparte hört sich der Job interessant an, er will ihn ausprobieren. Der 45-Jährige ist schon seit 40 Jahren im Verein, war schon Spartenleiter beim Tischtennis, Stellvertreter und auch Jugendtrainer. Weitere Personalia: Ingrid Bauer übernimmt den Posten der Schriftführerin von Anita Jex; Antonio Oliveira zweiter Kassenprüfer neben Jörg Prick.