Ein neues Katzenhaus muss her

Die Aufgaben der Mischlingshundeshow waren nur im Team aus Frauchen oder Herrchen und Hund zu lösen. Foto: C. Borschel

Das Tierheim Krähenwinkel plant für die Zukunft

Krähenwinkel (bo). Wenn das Tierheim in Krähenwinkel einen Tag der offenen Tür feiert, dann bedeutet das: geballte Informationen und kompetente Ansprechpartner für allen möglichen Bereiche der Tierwelt. Auch diesmal stellte das Tierheim sein komplettes Mitarbeiterteam für Gespräche, Informationen und Hilfen zu Verfügung. „Frei hat heute niemand, es sind alle hier“, bestätigt Vorstandsmitglied Linda Christof. Aber auch externe Tierschutzvereine waren dabei – von der Wildtierhilfe bis zur Organisation gegen Massentierhaltung.
Für Unterhaltung war ebenfalls gesorgt: Ein Lagerfeuer samt Stockbrot für die kleinen und großen Tierfreunde, eine große Tombola, sowie verschiedene Angebot an Essen und Trinken sorgten für einen angenehmen Nachmittag. Ein Höhepunkt war die Mischlingshundeshow mit vielen Aufgaben für die Halter und die dazugehörigen Hunde. Alle Einnahmen, die an diesen Nachmittag zusammenkamen, fließen auch in diesem Jahr wieder komplett in den Etat des Tierheims. Geld, das man natürlich gut gebrauchen kann, wie Christof verriet: „Wir planen, ein neues Katzenhaus zu bauen.“
Derzeit sind ungefähr 220 Katzen im Tierheim untergebracht; in das alte Katzenhaus passen aber nur rund 40 Tiere. „Die anderen Katzen sind in der Quarantänestation untergebracht. Das ist auf Dauer nicht akzeptabel. Die Katzen sind dort abgeschottet und können nicht vermittelt werden“, erklärt Linda Christof. Carsten Frey, Vorsitzender des Tierschtzvereins, erklärte Genaueres zu den Planungen. „Bis Ende des Jahres wollen wir mit den theoretischen Planungen für das Haus fertig sein. Hierfür wollen wir uns mit den Mitarbeitern zusammensetzen um zu klären, was wirklich benötigt wird, schließlich soll das Haus lange halten und fit für die Zukunft sein.“ Der Bau des Katzenhauses ist aber derzeit finanziell noch nicht abgesichert: „Erst wenn wir wissen, wie viel Geld wir brauchen und vor allem auf welche Art und Weise wir das Haus dann finanzieren, können wir eine Ausschreibung machen“, so Frey. Trotzdem plane man, das Haus im Laufe des nächsten Jahres eröffnen zu können. Die Einnahmen durch den Tag der offenen Tür kamen da nicht ungelegen.