Ein realistisches Szenario

Gelungene Übung: Kaltenweider Feuerwehrmänner bringen den Krähenwinkeler Tim Faßnacht über eine steile Treppe in Sicherheit. Foto: K .Raap

Kaltenweider Wehr übte mit Atemschutzgerät

Krähenwinkel (kr). Dramatische Situation in der Heizungs- und Sanitärfirma Komarek am Hainhäuser Weg: Gemeldet wurden drei vermisste Personen nach einer Verpuffung und starker Rauchentwicklung. Minutenschnell war die Ortswehr Kaltenweide vor Ort. Nach einem simulierten Löschangriff übernahmen vier Feuerwehrmänner mit schweren Atemschutzgeräten den Einatz. Erschwert wurden die Rettungsarbeiten in den verwinkelten Lagerräumen der Firma durch äußerst schlechte Sicht. Doch alle gefährdeten Personen konnten rechtzeitig geborgen werden. Es handelte sich hier zwar nur um eine Übung, aber alle beteiligten Aktiven bewiesen hier ihren hohen Ausbildungsstand. Unter den drei "Vermissten" übrigens zwei Kaltenweider Majestäten, nämlich die Spargelkönigin Lara-Marie Schmitz und die Schützenkönigin Katrin Schymanek. Unter besonders dramatischen Umständen aus dem oberen Geschoss "gerettet" wurde Tim Faßnacht, Miglied der Krähenwinkeler Wehr. Kaltenweides Ortsbrandmeister Ralf Dankenbring konnte mit dieser Zugübung seiner Männer, bei der 25 Feuerwehrleute anwesend waren, durchaus zufrieden sein. Ausgearbeitet hatten das realistische Szenario Michael Thiem und Thomas Siebert. Zur Verfügung gestellt für diese Übung hatte der Krähenwinkeler Reinhard Komarek seine Firma nicht nur, weil sein Sohn Florian Roth der Kaltenweider Wehr angehört, sondern "weil man die ehrenamtlichen und für die Öffentlichkeit ungemein wichtigen Tätigkeiten der Ortswehren garnicht hoch genug einschätzen kann". Reinhard Komarek ließ es sich dann auch nicht nehmen, alle Feuerwehrmänner zu einem zünftigen Grillabend einzuladen.