Ein Signal gegen Gewalt an Frauen

Setzten ein Zeichen: Sabrina Krinitzky, Sachbearbeiterin der Gleichstellungsbeauftragten (von links), die beiden Hausmeister Michael Hoffmann und Sascha Sonnemann, Willi Minne, Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch und Ulrike Jagau. (Foto: O. Krebs)

Fahne von Terre de Femmes vor dem Langenhagener Rathaus gehisst

Langenhagen (ok). Hinschauen und handeln: Die Stadt Langenhagen setzt ein klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen, hat jetzt die Fahne der Organisation Terre de femmes vor dem Rathaus gehisst. Denn am Sonnabend, 25. November, ist weltweit der Tag der Gewalt gegen Frauen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Ulrike Jagau machte in ihrer Ansoprache deutlich, dass Gewalt nicht nur physisch, sondern auch psychisch sei. Es gehe um Subtiles, um versteckte Bermerkungen im Alltag, Respektlosigkeit und die Reduzierung der Frau auf ein Objekt. Ulrike Jagau: Frauen sollen abgewertet und kleingemacht werden." Aus Scham und falsch verstandener Solidarität zeigten die Peiniger ihre Opfer allerdings oft nicht an. Ulrike Jagau: "Wenn Grenzen nicht rechtzeitig aufgezeigt werden, werden diese überschirtten."  Frauen und Männer müssten sich gegenseitig respektieren, meistens sei das auch der Fall. Auch der stellvertretende Bürgermeister Willi Minne sprach, führte an, dass in Niedersachsen jede vierte Frau schon einmal Opfer von Gewalt geworden se, zum Beispiel im häuslichen Bereich, durch sexuelle Belästigung, aber auch bei Prostitution und Frauenhandel. Oft seien auch Kinder in den Familien davon mitbetroffen. Willi Minne: "Gewalt hat in unserer Gesellschaft keinen Platz und geht uns alle an. Niemand hat das Recht, jemanden Anderen zu schlagen."