"Ein Teil dieses Teams"

im überkonfessionellen Dialog: Superintendent Martin Bergau (links) und Pfarrer Klaus-Dieter Tischler.Foto: D. Lange

Neujahrsempfang der Elisabethgemeinde

Langenhagen (dl). Auch wenn der traditionelle Neujahrsempfang im Martinshaus der Elisabeth-Gemeinde als ein eher zwangloses Treffen für viele Gespräche gedacht ist, zu dem die Mitarbeiter, Nachbarn, der Kirchenvorstand sowie Vertreter der Stadt und der Politik eingeladen sind, so ist es den Gastgebern doch ein wichtiges Anliegen, einmal mehr den Stellenwert und die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. „Ohne Sie wäre vieles in der Gemeinde nicht möglich, so wie beispielsweise die Seniorenarbeit oder auch die Gruppenarbeit mit den Konfirmanden, für die sich besonders die älteren Jugendlichen in der Gemeinde engagieren“, betont Pastor Torsten Kröncke in seiner Begrüßung, der zugleich stolz darauf ist „ein Teil dieses Teams zu sein“. Dazu gehört unter anderem auch Rita Kischlat, die ihre dreijährige Prädikantenausbildung abgeschlossen hat und sich damit als ehrenamtliche Laienpredigerin das Recht zur eigenständigen Gottesdienstgestaltung und zur freien Wortverkündigung erworben hat. Bettina Praßler-Kröncke stellte sie den Besuchern in einem kurzen Interview vor. Ein gewissermaßen zentraler Bestandteil der Elisabeth Gemeinde ist die Kirchenmusik unter der Leitung des Kantors Arne Hallmann. „Sie ist für unsere Gemeinde geradezu ein Markenzeichen mit weitreichender Bedeutung“, ist Peter Kretschmer, der Vorsitzende des Fördervereins für die Kirchenmusik überzeugt. Dennoch blieben Wünsche offen, so Kröncke. „Der Mitarbeiterschlüssel in unseren Krippen ist derzeit alles andere als zufriedenstellend“ und unter Hinweis auf das günstige Steueraufkommen, das der Stadt ja allenthalben bescheinigt werde und an den Bürgermeister gerichtet fügte er hinzu: „Wir wünschen uns eine Aufstockung des Stellenplans zur Verbesserung der Betreuungsqualität."