Ein Weihnachtskonzert der besonderen Art

Ernst Müller fühlte sich beim Konzert im vollbesetzten CCL-Veranstaltungsraum voll in seinem Element. Foto: K. Raap

Riesenbeifall für Ernst Müller und die Langenhagener Symphoniker

Langenhagen (kr). Eine Samba zum Auftakt eines Weihnachtskonzertes? Das über 600-köpfige Publikum hatte damit nicht nur keine Probleme, sondern zeigte sich eher begeistert. So geschehen bei der von Musikdirektor Ernst Müller gemeinsam mit dem Freundeskreis der Paracelsus-Klinik am Silbersee initiierten Großveranstaltung im City Center. Denn es hatte sich längst herumgesprochen, dass die von Müller geleiteten Langenhagener Symphoniker mit dem Titel Brasil an die unlängst stattgefundene Konzertreise nach Brasilien erinnern wollte. Denn dieses Stück, mit dem Ernst Müller schon auf zehn Reisen in den südamerikanischen Staat „vor Ort“ Furore gemacht hatte, ist so etwas wie die zweite Nationalhymne des Staates. Natürlich waren auch Titel wie das „Ave Maria“, die „Petersburger Schlittenfahrt“ und die Weihnachtslieder „Alle Jahre wieder“, „Vom Himmel hoch“, „White Christmas“, „Morgen kommt der Weihnachtsmann“, „Stille Nacht, heilige Nacht“ und „Oh du fröhliche“ zu hören. Zu den musikalischen Highlights zählten auch die Auftritte von drei Solisten: Auf dem Flügelhorn interpretierte Claus Broecker einfühlsam das berühmte Largo aus Antonin Dvoraks 9. Sinfonie „Aus der neuen Welt“, und als hervorragender Entertainer präsentierte sich Martin Williams mit dem Concertino für Altsaxophon und Blasorchester von Hans Kolditz. Außerdem meisterte Gastsolist Thorsten Seibert, Geschäftsführer des Blasorchesters der Stadt Langenhagen, brillant das Bravourstück für Xylophon „Erinnerung an Zirkus Renz“.
Durch das abwechslungsreiche Musikprogramm führten als Moderatoren Ute-Renate Noltemeyer vom Vorstand des Patientenhilfevereins, sowie Detlef Leonenko, Vorsitzender der Langenhagener Symphoniker. Sie unterhielten das Publikum mit weihnachtlichen Gedanken und Geschichten sowie Informationen über die Musikstücke. „Mit den Leistungen meiner Musiker“, so betonte Ernst Müller nach dem Konzert, „war ich hochzufrieden, ich glaube, das war einfach eine tolle Veranstaltung.“ Der Beifall der Zuhörer war entsprechend stark, als „Rausschmeißer“ diente die Zugabe „Zum Städtele hinaus“.