Eine Anlaufstelle für Jung und Alt

Versenkten eine Rolle mit der aktuellen ECHO-Ausgabe in der Grundplatte: Eberhard Dachwitz (links) und Sven Hirsch. (Foto: O. Krebs)

Grundsteinlegung am FeG-Gemeindezentrum in Kaltenweide

Kaltenweide (ok). Sie hat einen geistlichen und einen sozial-diakonischen Auftrag, will mit ihrer Arbeit vor Ort Anlaufstelle für Jung und Alt sein. Und bald hat sie auch ein richtiges Zuhause, ein Gemeindezentrum. Die Mitglieder der Freien Evangelischen Gemeinde (FeG) Langenhagen-Kaltenweide international haben jetzt Grundsteinlegung für ihren Neubau in Kaltenweide gefeiert. Warum international? "Von Anfang an wurde die Gemeinde von Menschen mit vielen nationalen Hintergründen besucht, deshalb der Zusatz international. Einige Länder möchte ich an dieser Stelle aufzählen: Kanada, England, Schottland, Italien, Irak, Türkei, Syrien, Portugal, Slowakei, Russland, USA". erläuterte Eberhard Dachwitz, Mitglied des Leitungskreises, in seiner kurzen Rede den Namenszusatz. Und ging auch kurz auf die Historie der FeG ein. Gegründet im März 2011 kaufte die Gemeinde im Sommer 2013 das Grundstück, auf dem jetzt das Gemeindezentrum entstehen soll. Schon zu dem Zeitpunkt wurde ein Bauantrag gestellt, der von der Stadt Langenhagen auch genehmigt wurde. Denn: Das Grundstück war laut Bauamt bereits für den Bau einer Kirche oder einer entsprechenden Versammlungsstätte vorgesehen gewesen. Die Gemeinde ist stetig gewachsen, eigene Räume sind dringend erforderlich. Das Projekt kann nur über Spenden und ehrenamtliche Mithilfe finanziert werden. Eberhrd Dachwitz überbrachte unter anderem Grußworte des verhinderten Bürgermeisters Mirko Heuer und des Kaltenweider Ortsbürgermeisters Wolfgang Langrehr. Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende und CDU-Fraktionschef im Kaltenweider Ortrsrat, Reinhard Grabowsky, zeigte in seinem Redebeitrag auf, welches Ziel die FeG aus seiner Sicht verfolgen sollte: Als Ortsgemeinde Menschen zu unterstützen, den Plan Gottes für ihr Leben zu entdecken und in der persönlichen Beziehung zu Jesus zu wachsen.
Unter dem biblischen Leitmotto "Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem , der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus (1. Korinther 3:11)" gossen Eberhard Dachwitz und der federführende Architekt Sven Hirsch eine aktuelle Ausgabe des Langenhagener ECHO im Grundstein mit ein. Die Gesamtkosten des geistlichen Projektes belaufen sich auf etwa 750.000 Euro; Einweihung wird aller Voraussicht nach im August nächsten Jahres sein.