"Eine bessere Welt hinterlassen"

Martin Kind verband die Jahreslosung mit aktuellen Fragen.Foto: O. Krebs

Martin Kind auf der Laienkanzel in Godshorn

Godshorn (ok). Erfahrungen auf der Laienkanzel hat er schon gesammelt, in der Godshorner Kirche war er allerdings das erste Mal beim Neujahrsempfang der Gemeinden Zum Guten Hirten und Emmaus. Unternehmer und 96-Präsident Martin Kind hat am Neujahrsabend zur Jahreslosung 2013 "Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir" gesprochen. Ein Thema, das aus Sicht des Großburgwedelers immer aktuell ist und sich gut mit den Fragen der Zeit verbinden lässt. Dabei spricht Kind jeden Einzelnen an, denn schließlich sei es die Pflicht, den nachfolgenden Generationen eine bessere Welt zu hinterlassen. Jeder Mensch sollte nach seinen Fähigkeiten zum Wohle der Gemeinschaft agieren. Aus seiner Sicht sind Wohlstand und Güter Glück, das immer wieder hart erarbeitet werden muss. Die westliche Welt sei eine bessere Welt im Vergleich zu anderen Zeiten und auch anderen Gegenden auf der Welt wie etwa Afrika. Gleichwohl habe sie trotz des Fortschritts mit Problemen zu kämpfen – demografischer Wandel, steigende Schulden, Atommüll, der immense Verbrauch von Rohstoffen und auch die wachsende Kluft von Arm und Reich. Für die Entwicklung einer Stadt seien Chancengleichheit auf der einen, aber auch der Wettbewerb auf der anderen Seite enorm wichtig. Menschen bräuchten Ziele, um sich mit Blick auf die Zukunft ständig und stetig zu verbessern.
Beim Empfang im Gemeindehaus hatten die meist jüngeren Fans Gelegenheit, sich Autogramme vom 96-Chef zu holen.