Eine „bunte Mischung“ soll es richten

Mit vielen Newcomern, aber auch erfahrenen Recken ziehen die Christdemokraten in den Wahlkampf.

CDU will Mehrheit, um „ihrem“ Bürgermeister Mirko Heuer den Rücken zu stärken

Langenhagen (ok). Ein starker Bürgermeister kann mit einer starken CDU mehr ausrichten. Mit dieser Devise gehen die Langenhagener Christdemokraten in den Kommunalwahlkampf, wollen „ihrem“ Bürgermeister Mirko Heuer den Rücken stärken. Mehr „Geht, wenn...“ für Langenhagen. Schon der Slogan macht deutlich, dass die Christdemokraten im Wahlkampf voll auf die Linie und die Ziele Heues setzt. Auch, wenn der Verwaltungschef am 11. September gar nicht zur Debatte steht. Gesunder Menschenverstand, weniger Ideologie, bürgerfreundliche Politik mit praktischen und bezahlbaren Lösungen – nur einige der Schlagworte, mit denen die Christdemokraten in den Wahlkampf ziehen. Und weiter: Langenhagen soll eine Strahlkraft entwickeln, die Menschen sowohl privat als auch wirtschaftlich anzieht. Einen besonderen Stellenwert in der Flughafenstadt genießt für die Christdemokraten das Ehrenamt. Das reichhaltige Kulturangebot soll erhalten bleiben; Kulturförderung wird als Teil des Stadtmarketings gesehen. Familien, Kinder, Jugend und Senioren sind ein weiterer Schwerpunkt, die Bildung steht ganz oben an. Dazu gehört auch die bauliche Unterhaltung der Schulen. Bürgerbeteiligung ist ebenso ein wichtiges Stichwort wie etwa bezahlbares und barrierefreies Wohnen. Die Sanierung ganzer Stadtteile soll als Chance verstanden werden; der Stadtpark als Bürgerpark erhalten bleiben. Und, was den Straßenverkehr angeht: Die CDU fordert eine ausgewogene Verkerhrsplanung mit Straßen, Fuß- und Radwege, die allen Verkehrsteilnehmern bei gegenseitiger Rücksichtnahme die störungsfreie Teilnahme am Straßenverkehr ermöglicht. Bei Verschmutzung und Unrat soll es keine Toleranz geben – die CDU steht hinter Heuers Konzept einer sauberen Stadt.
Durchgesetzt werden sollen diese Ziele möglíchst mit der absoluten Mehrheit. Der Stadtverbandsvorsitzende Reinhard Grabowsky hat sich hohe Ziele gesetzt, will die Zahl der Mandate fast verdoppeln. Zur Erinnerung: Bei der Wahl vor fünf Jahren hatte die CDU 14 Mandate geholt, ehe ihm Sonja Vorwerk-Gerth und Mike Scheer noch kurz vor Beginn der Legislaturperiode „von der Fahne“ gegangen seien. Diese Mal will die CDU mit einer „bunten Mischung“ und vielen Newcomern Geschlossenheit zeigen, setzt auf stabile Mehrheiten, egal mit wem. Die erfahrenen Hasen Gesine Saft und Lutz Döpke sind allerdings nicht mehr dabei. Jüngste Bewerberin ist die erst 27-jährige Anastasia Suprun, die in Wiesenau antritt. Der Erfahrenste ist der 82-jährige Otto-Ehrhardt Schultz, früherer Vorsitzender der Senioren-Union, und in Wiesenau am Start.
Die Kandidaten auf den ersten fünf Listenplätzen im Einzelnen: Wahlbereich eins (Wiesenau): Andreas Friedrich, Anastasia Suprun, Petra Voigt, Frank Werner und Alexander Schaper; Wahlbereich zwei (Langenforth): Claudia Hopfe, Renate Friedrich-Werner, Werner Kaiser, Heinz Schaper und Heinrich Warnecke; Wahlbereich drei (Langenhagen-Mitte): Bernhard Döhner, Horst-Dieter Soltau, Alona Friedrich, Uwe Guelke und Stephan Müller; Wahlbereich vier (Kaltenweide/Krähenwinkel/Langenhagen-Nord): Reinhard Grabowsky, Gabriele Spier, Jessica Golatka, Steffen Hunger und Marc Dennis Münkel; Wahlbereich fünf (Engelbostel/Godshorn/Schulenburg): Bettina Auras, Ute Biehlmann-Sprung, Dietmar Grundey, Lothar Pätz und Hendrik Brandes.