Eine eindrucksvolle Bilanz

Zielsprint bei der Deutschen Meisterschaft in Bungenthal – die Blau-Gelben fahren ganz vorne mit. Foto: W. Euhus

Radsportfördergruppe hat sich eine Pause verdient

Langenhagen. Eine offizielle Sommerpause kennt der Radsport nicht, generell gilt aber, dass in Zeiten der Tour de France und der Schulferien der Radsport im Nachwuchsbereich ruht – eine gute Gelegenheit für den Vereinsvorstand und Trainer Gernot Backhaus, Bilanz zu ziehen.
„Wir gehören mit unseren derzeitigen Leistungen zu den erfolgreichsten Vereinen weit über Norddeutschland hinaus“, so Backhaus. Als Beispiel führt er an, dass die Fahrer der Radsportfördergruppe Blau-Gelb Team SWISS-O-PAR bis heute genau 43 Siege herausfuhren. Davon gelangen dem U15-Fahrer Jonas Bokeloh alleine 17 erste Plätze. Der Rest verteilte sich auf seinen Teamkameraden Leo Appelt, auf Nina Döring und auf die Rodieck-Geschwister Wiebke und Franka. Leider konnte die im vergangenen Jahr noch sehr erfolgreiche Inga Rodieck in dieser Saison wegen starker Kniebeschwerden nicht auf vordere Plätze fahren und muss derzeit sogar ganz pausieren. Ergänzt wird das U15-Team durch Carlo Kaubisch, der sich regelmäßig platzieren konnte.
Gesamtsiege bei Etappenfahrten erzielten Nina Döring und Franka Rodieck. Dies gelang auch Jonas Bokeloh im Mai bei der TMP-Tour in Bad Langensalza – Leo Appelt wurde dort Dritter – und bei der Südpfalz-Tour im Juni. Dort gewann Jonas alle drei Einzelwertungen.
In der U17 belegten Niclas Döring, Jonas Schomburg, Anton Breuste und Lika Khoptyanets mehrmals vordere Platze. Erfreulich darüber hinaus: Auch in der Männerklasse machen die Elite-Fahrer Philipp Ulke, Jonas Nieschlag, Marc Fischer, Hendrik Eggers und Helge Mensching durch gute Erfolge auf sich aufmerksam.
Ein besonderer Erfolg für die Blau-Gelben war die Deutsche Meisterschaft im Juni in Bungenthal (das ECHO berichtete) mit Platz 1 für Jonas Bokeloh und Platz drei für Leo Appelt.
Nach einem letzten Rennen Anfang Juli befinden sich die Rennfahrerinnen und Rennfahrer nun im Urlaub. Dass die Rennmaschinen dennoch für die eine oder andere Trainingsfahrt hervorgeholt werden, versteht sich von selbst – schließlich wollen die jungen Fahrerinnen und Fahrer spätestens ab Anfang August wieder Rennen austragen und möglichst siegen oder einen Podestplatz erringen.