"Eine Mahnung für den Frieden"

Sammlungen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge laufen

Langenhagen (ok). Ihr Vater ist im Krieg geblieben; sie hat kein Grab zum Trauern. Für sie Motivation Jahr für Jahr mit ihrer Liste von Haustür zu Haustür zu gehen, um für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu sammeln. Dann erzählen ihr die Besuchten oft ihre eigenen Geschichten; Erinnerungen kommen hoch, denn oft sind es auch Kinder gefallener und vermisster Soldaten. Die engagierte Sammlerin wünscht sich, dass die ihre Arbeit von der heutigen Jugend fortgeführt werde, die Pflege der Gräber sei eine Mahnung für den Frieden. Die Anzahl der gepflegten Ruhestätten liegt weltweit bei 2,5 Millionen. Rund 75 Prozent seiner Arbeit finanziert der Volksbund mit Hilfe von Beiträgen und Spenden, Einnahmen aus Erbschaften und Vermächtnissen sowie den Erträgen aus der jährlichen Haus- und Straßensammlung. Die hat jetzt begonnen und läuft noch bis zum Ende des Jahres in Langenhagen und den Ortsteilen. Gesucht werden noch Sammlerinnen und Sammler, die mit Listen mit dem städtischen Siegel auf Tour gehen. Wer Interesse an dieser Aufgabe hat, melde sich bitte unter der Telefonnummer (0511) 73 07-95 78 oder unter frauke.wegner@langenhagen.de bei Frauke Wegner im Rats- und Bürgermeisterbüro. Sie hat die nötigen Unterlagen für die Sammlung. Übrigens: Ab zehn Euro kann eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.